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22. August 2026 um 18:00
23
Auswärts

Sweden W

P1
2225
P2
1625
P3
2514
OT
2522
OT
615
AI

Schweden besiegt Slowakei mit 3:2 (25:22, 25:16, 14:25, 22:25, 15:6) in Pool D der CEV Trendyol EuroVolley 2026 in Göteborg. Nach 2:0-Führung kämpft sich Slowakei zurück, Schweden gewinnt Tiebreak klar.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Schweden zittert sich gegen die Slowakei zum 3:2-Erfolg

Schweden bleibt in Pool D der CEV Trendyol EuroVolley 2026 Frauen ungeschlagen, musste sich den zweiten Sieg allerdings hart erkämpfen. Nach einer dominanten 2:0-Satzführung (25:22, 25:16) kämpfte sich die Slowakei mit zwei energischen Satzgewinnen (25:14, 25:22) zurück ins Spiel, ehe Schweden den Tiebreak klar mit 15:6 für sich entschied. Vor heimischer Kulisse im Scandinavium von Göteborg fuhr der amtierende European-League-Sieger einen 3:2 (25:22, 25:16, 14:25, 22:25, 15:6)-Arbeitssieg ein.

Wie es lief

Schweden begann konzentriert. Die Haak-Schwestern Isabelle und Anna übernahmen früh die Verantwortung im Angriff, und die Gastgeberinnen setzten sich im ersten Satz nach einem ausgeglichenen Beginn (8:7) auf 20:15 ab. Die Slowakei verkürzte auf 21:20, doch Isabelle Haak beendete den Durchgang mit einem kraftvollen Angriff zum 25:22.

Der zweite Satz war eine einseitige Angelegenheit. Die Slowakei fand keinen Zugriff gegen den schwedischen Block und leistete sich Eigenfehler in Serie. Schweden zog auf 18:10 davon und gewann den Satz souverän mit 25:16.

Doch dann drehte die Slowakei auf. Die Slowakinnen, die einen Tag zuvor gegen Frankreich chancenlos gewesen waren (0:3), zeigten im dritten Satz eine völlig verwandelte Mannschaft. Mit aggressiven Aufschlägen und einer deutlich gesteigerten Block-Leistung setzten sie Schweden massiv unter Druck. Der Satz stand nie infrage: 25:14 aus slowakischer Sicht – die höchste Führung des Abends für die Gäste.

Im vierten Satz blieb es lange eng. Die Slowakei verteidigte eine knappe 16:14-Führung, Schweden glich mehrfach aus. Beim 22:22 schlug die Slowakei aber entscheidend zu und erzwang mit 25:22 einen Tiebreak.

Der fünfte Satz begann mit einer schnellen 4:1-Führung Schwedens. Die Slowakinnen kamen noch einmal auf 6:5 heran – dann zog Schweden mit einer Serie von fünf Punkten in Folge auf 12:5 davon und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Mit 15:6 beendete ein Angriff von Anna Haak die Partie nach 123 Minuten.

Der Wendepunkt

Der dritte Satz markierte die Wende. Nach einer schwachen Vorstellung in den ersten beiden Durchgängen steigerte sich die Slowakei im Block und in der Annahme deutlich. Libera Ema Magdinová zeigte mehrere spektakuläre Abwehraktionen, und die Slowakei erzwang neun Führungswechsel. Die Slowakinnen erzielten im dritten Satz 18 Angriffspunkte bei einer Schlagquote von über 50 Prozent – doppelt so effizient wie in den ersten beiden Sätzen.

Die Schlüsselspielerinnen

Isabelle Haak (Schweden) – Die Diagonalangreiferin war erneut die überragende Spielerin auf dem Feld. Mit ihrer Punkteausbeute und ihrer Präsenz im Angriff trug sie die Mannschaft vor allem in den entscheidenden Phasen.

Anna Haak (Schweden) – Die schwedische Kapitänin erzielte den letzten Punkt des Spiels. Ihre Führungsqualitäten kamen nach dem verlorenen dritten und vierten Satz zum Tragen, als sie das Team im Tiebreak zu einer geschlossenen Leistung führte.

Ema Magdinová (Slowakei) – Die slowakische Libero hielt ihre Mannschaft mit mehreren spektakulären Abwehraktionen im Spiel.

Karolína Fričová (Slowakei) – Die slowakische Kapitänin ging nach der deutlichen Niederlage gegen Frankreich mit Vorbildfunktion voran. Sie war maßgeblich an der Wende im dritten Satz beteiligt.

By the Numbers

Die 94 Punkte der Slowakei sind die meisten Punkte, die ein Team in den bisherigen sechs Pool-D-Partien gegen Schweden erzielt hat. Montenegro kam am Vortag auf 54 Punkte.

Bemerkenswert ist die Entwicklung über die Sätze hinweg: Nachdem die Slowakei in den ersten beiden Durchgängen nur 38 Punkte erzielte (bei einem Punktverhältnis von 38:50), verbuchte sie in den Sätzen drei und vier 50 Punkte (50:36) – eine Steigerung um zwölf Punkte pro zwei Sätze. Der Tiebreak ging mit 6:15 jedoch deutlich verloren.

Die Partie dauerte 123 Minuten – die bisher längste Begegnung in Pool D in Göteborg.

Was das Ergebnis bedeutet

Schweden steht nach zwei Siegen bei 5 Punkten (2 Siege, 0 Niederlagen, Satzverhältnis 6:2). Die Slowakei bleibt nach der 0:3-Niederlage gegen Frankreich und dem 2:3 gegen Schweden bei null Punkten (Satzverhältnis 2:6).

Schweden trifft am Sonntag, 23. August 2026, um 15:00 Uhr im Topspiel von Pool D auf Italien. Die Slowakei bekommt es am selben Tag, ebenfalls um 15:00 Uhr, mit Kroatien zu tun.

Fazit

Schweden bleibt im Turnier – aber das war eine Warnung. Nach zwei klaren 3:0-Siegen gegen Montenegro und in der European League offenbarte der Co-Gastgeber gegen eine physisch starke Slowakei ungewohnte Schwächen. Italien am Sonntag wird zeigen, ob dies nur ein Ausrutscher oder ein echtes Problem war. Die Slowakei kann trotz der Niederlage viel Positives mitnehmen – vor allem die gezeigte Moral und die Leistungssteigerung nach dem 0:2-Rückstand.

Rivalität seit 2017

Slovakia W vs Sweden W Direkter Vergleich· 2

Slovakia W und Sweden W trafen 2 Mal aufeinander — Slovakia W gewann 2 Mal, Sweden W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2017 zurück. Slovakia W führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 2 Begegnungen an. Insgesamt fielen 6 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.00 pro Spiel (6 für die Heimmannschaft, 0 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 2 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 0–3 im Jahr 2017.

Unentschieden
0
·
0
Siege
Tore gesamt
6 · 3.0/Spiel
Beide getroffen
0/2 · 0%
Über 2,5
2/2 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 23. Aug. 2026