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22. August 2026 um 13:30
32
Auswärts

Spain W

P1
2515
P2
1825
P3
2325
OT
2517
OT
158
AI

Belgien gewinnt ein packendes EuroVolley-Eröffnungsspiel gegen Spanien mit 3:2 (25:15, 18:25, 23:25, 25:17, 15:8). Die Yellow Tigers drehen nach 1:2-Rückstand die Partie in Baku und starten mit einem wichtigen Sieg in die Vorrunde.

Match-Videos

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Belgien ringt Spanien im EuroVolley-Krimi in fünf Sätzen nieder – 3:2 (25:15, 18:25, 23:25, 25:17, 15:8)

Belgien ist mit einem dramatischen 3:2-Erfolg gegen Spanien in die CEV Trendyol EuroVolley 2026 Women gestartet. In der National Gymnastics Arena von Baku drehten die Yellow Tigers am Samstag (22. August 2026) einen 1:2-Satzrückstand und sicherten sich nach 125 Minuten den Auftaktsieg – 25:15, 18:25, 23:25, 25:17, 15:8 (Quelle: CEV Match Page mID=84448).

So lief die Partie

Belgien begann vor rund 3.000 Zuschauern in Baku druckvoll. Satz 1 war eine einseitige Angelegenheit: Die Yellow Tigers dominierten am Netz und ließen Spanien nur 15 Punkte – 25:15 nach 22 Minuten. Spanien fand jedoch schnell in die Partie.

Im zweiten Satz steigerte sich das Team von Trainer Pascual Saurín erheblich. Eine stabilere Annahme und konsequentere Blockarbeit brachten die Ibererinnen auf die Siegerstraße. Satz 2 ging mit 25:18 an Spanien (28 Minuten), Satz 3 nach einem engen Verlauf mit 25:23 (33 Minuten). Spanien führte 2:1 und war nur noch einen Satz vom Auftaktsieg entfernt.

Doch Belgien schlug zurück. Satz 4 war eine Machtdemonstration der Yellow Tigers: Mit 25:17 (24 Minuten) erzwangen sie den Tiebreak. Im entscheidenden fünften Satz ließen die Belgierinnen nichts mehr anbrennen. Mit 15:8 (18 Minuten) sicherten sie sich den zweiten Punkt – das erste Fünfsatzmatch des Turniers in Pool C.

Der Wendepunkt

Satz 4 wurde zur Schicksalsphase der Partie. Nachdem Spanien die Sätze 2 und 3 für sich entschieden hatte und mit breiter Brust ins vierte Segment ging, antwortete Belgien mit einer konzentrierten Leistung in allen Elementen. Der 25:17-Erfolg war so deutlich, dass Spanien den Schwung nicht mehr mit in den Tiebreak nehmen konnte. Belgien gewann die letzten beiden Sätze mit einem Punkteverhältnis von 40:25 – eine klare Steigerung gegenüber den verlorenen Sätzen zwei und drei (41:50).

Schlüsselspielerinnen

Belgische Angreiferin (Topscorerin) – Die genauen individuellen Statistiken lagen bei Redaktionsschluss nicht vor, doch Belgiens Angriffsspiel war über die gesamte Distanz der entscheidende Faktor. Gerade in den Sätzen 4 und 5 zeigte der belgische Angriff seine Effizienz.

Patricia Aranda (Spanien) – Die 47-jährige Zuspielerin, die ihr erstes EuroVolley fast 20 Jahre zuvor (2007) gespielt hatte, dirigierte das spanische Spiel mit großer Routine. Vor der Partie sagte Aranda gegenüber cev.eu: „An einer Europameisterschaft teilzunehmen, ist eine Quelle großen Stolzes. Jedes Jahr wird es schwieriger, sich einen Platz zu erkämpfen“ (Quelle: CEV).

Patricia Llabres (Spanien) – Die spanische Kapitänin und Libero, die an ihrem vierten EuroVolley teilnahm, war das Rückgrat der spanischen Abwehr. Ihre Erfahrung half Spanien, nach dem klaren Satz-1-Verlust zurückzukommen. „Unser Ziel ist immer dasselbe“, sagte Llabres vor dem Turnier (Quelle: CEV).

Belgien Kollektiv im Tiebreak – Im entscheidenden fünften Satz agierte Belgien wie aus einem Guss und ließ Spanien nur acht Punkte zu – die deutlichste Tiebreak-Entscheidung des bisherigen Turniers.

By the Numbers – interpretiert

Die Satzergebnisse (25:15, 18:25, 23:25, 25:17, 15:8) zeichnen das Bild einer ausgesprochen wechselhaften Partie. Spanien gewann die Sätze 2 und 3 mit insgesamt 50:41 Punkten, Belgien die Sätze 1, 4 und 5 mit 65:40 – eine krasse Leistungsschwankung auf beiden Seiten. Die Gesamtpunktzahl von 106:90 und die Spielzeit von 125 Minuten unterstreichen Belgiens letztliche Überlegenheit über die gesamte Distanz (Quelle: CEV Match Page).

Auffällig: Belgiens Satz-1-Dominanz (25:15) und die klare Antwort in den entscheidenden Sätzen 4 und 5 stehen in starkem Kontrast zu den verlorenen Durchgängen. Das spricht für eine mentale Stärke der Yellow Tigers, die nach Rückstand zurückkamen.

Was das Ergebnis bedeutet

Belgien startet mit zwei Punkten in das Turnier und hat nach diesem Erfolg eine ausgezeichnete Ausgangsposition im Kampf um eines der vier Achtelfinaltickets in Pool C. Die Mannschaft von Trainer Kris Vleminckx trifft am 23. August um 15:30 Uhr auf Portugal. Spanien spielt am selben Tag um 18:30 Uhr gegen Gastgeber Aserbaidschan – ein richtungsweisendes Duell nach der knappen Niederlage (Quelle: CEV Spielplan Pool C).

Beide Teams haben noch vier Gruppenspiele, um sich für die K.o.-Phase zu qualifizieren. Die Niederlande, Rumänien, Portugal und Aserbaidschan warten als weitere Gegner in der Sechsergruppe.

Fazit

Belgien bewies Comeback-Qualitäten und nutzte die erste von sechs Gelegenheiten in der Vorrunde. Spanien zeigte über weite Strecken, dass es auf diesem Niveau mithalten kann, muss aber die Konstanz über fünf Sätze verbessern. Der Sieg gibt den Yellow Tigers Rückenwind für das zweite Gruppenspiel gegen Portugal – Spanien steht unter Zugzwang, gegen Gastgeber Aserbaidschan zu punkten.

Rivalität seit 2014

Belgium W vs Spain W Direkter Vergleich· 6

Belgium W und Spain W trafen 6 Mal aufeinander — Belgium W gewann 5 Mal, Spain W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2014 zurück. Belgium W führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 6 Begegnungen an. Insgesamt fielen 23 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.83 pro Spiel (17 für die Heimmannschaft, 6 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (50%). In 6 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2025.

5
Siege
Unentschieden
0
·
1
Siege
Tore gesamt
23 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
3/6 · 50%
Über 2,5
6/6 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 23. Aug. 2026