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23. August 2026 um 18:00
03
Auswärts

Italy W

AI

Italien W besiegt Schweden W 3:0 (25:18, 25:23, 25:14) in der Pool D der CEV EuroVolley 2026. Antropova mit 18 Punkten und 4 Assen zur MVP gewählt.

Match-Videos

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

So lief die Partie

Satz 1 — Italien 25:18 Schweden (27 Min.)

Italien übernahm vom ersten Ballwechsel an die Kontrolle. Antropova dominierte von der rechten Seite und kombinierte mit Paola Egonu zu einer 12:4-Führung. Schwedens Isabelle Haak fand gegen Italiens formidable Block-Riege kaum Rhythmus, und Libera Eleonora Fersino neutralisierte die schwedischen Angriffswaffen mit überragender Feldarbeit. Italien schloss den Satz souverän ab.

Satz 2 — Italien 25:23 Schweden (30 Min.)

Der spannendste Durchgang der Partie. Schweden fand nun besser ins Spiel: Isabelle Haak traf ihre gefürchteten Cross-Schläge, und das heimische Publikum trug das Team bis zum 22:22. Anna Haak stabilisierte die Annahme, und für einen Moment schien der erste Satzgewinn Schwedens gegen Italien möglich. Doch Sarah Fahr blockte Anna Haaks Pipe-Angriff entscheidend ab, und ein schwedischer Fehler brachte Italien Satzball. Antropova verwandelte mit einem scharf gewinkelten Kill.

Satz 3 — Italien 25:14 Schweden (24 Min.)

Italien entschied die Partie Mitte des Satzes mit zwei aufeinanderfolgenden Assen von Antropova, die die Führung auf 17:9 ausbauten. Schwedens Trainer Lorenzo Micelli gönnte beiden Haak-Schwestern eine Pause, und Italien spielte den Satz souverän zu Ende. Fahr steuerte vier Blocks bei, Myriam Sylla punktete effizient in der Unterstützung.

Der Wendepunkt

Die Satzmitte im zweiten Durchgang beim Stand von 22:22 war entscheidend. Schweden hatte einen Drei-Punkte-Rückstand aufgeholt, die Momentum und das volle Scandinavium auf seiner Seite — und endlich einen Weg durch Italiens Block über Isabelle Haak gefunden. Doch Fahr entscheidender Block gegen Anna Haaks Pipe-Angriff — Italiens 16. Blockberührung des Spiels — drehte den Satz zurück zu den Gästen. Italien gewann die nächsten drei Punkte. Hätte Schweden diesen Satz zum 1:1 gewonnen, wäre die Dynamik der Partie eine völlig andere gewesen.

Die Schlüsselspielerinnen

  • Ekaterina Antropova (Italien) — Spielerin des Spiels: 18 Punkte, 4 Asse, dominant sowohl von der rechten Seite als auch von der Aufschlaglinie. Ihre Aufschlagserie im dritten Satz (zwei Asse in Folge) beendete die Partie endgültig.
  • Sarah Fahr (Italien): 12 Punkte mit vier Blocks — zusammen mit Anna Danesi (5 Punkte) bildete sie eine undurchdringliche Mittelblock-Achse. Fahr war das größte Hindernis für Schwedens Angreiferinnen.
  • Paola Egonu (Italien): 14 Punkte mit gewohnter Power. Im Wechsel mit Antropova hielt sie Schwedens Abwehr stets in Ungewissheit.
  • Isabelle Haak (Schweden): 11 Punkte in einem Spiel, in dem Italiens Block sie zu einer höheren Fehlerquote zwang als in ihren ersten beiden Partien. Dennoch Schwedens gefährlichste Angreiferin.

Die Zahlen — interpretiert

Die Gesamtpunktzahl von 75:55 spricht für italienische Kontrolle, doch der 25:23-Satz zeigt, dass die Partie enger war, als es das 3:0 vermuten lässt. Italiens klare Vorteile lagen im Aufschlagdruck — Antropova allein erzielte so viele Asse wie das gesamte schwedische Team — und in der Blockstruktur. Die Mittelblockerinnen Fahr und Danesi versiegelten das Netz konsequent und zwangen Haak immer wieder in schwierige Winkel statt in ihre bevorzugte Power-Linie. Schwedens Angriffseffizienz fiel im Vergleich zu den ersten beiden Spielen deutlich ab — eine direkte Folge der Weltklasse-Blockarbeit.

Was das Ergebnis bedeutet

Italien führt die Pool-D-Tabelle mit der maximalen Punktzahl aus drei Spielen (9:0 Sätze) an und hat das Achtelfinale so gut wie sicher. Schweden fällt auf 2:1 zurück, bleibt aber aussichtsreich in den Top Vier. Italiens nächstes Spiel ist am 25. August gegen die Slowakei; Schweden trifft am selben Tag auf Kroatien — eine Partie, die die Gastgeberinnen gewinnen müssen, um mit der Spitzengruppe Schritt zu halten.

Fazit

Dies war der erste echte Härtetest für Schwedens Außenseiter-Ambitionen. Die Gastgeberinnen zeigten vor allem im zweiten Satz ansatzweise, dass sie mithalten können — doch der Abstand zwischen Italien und dem Rest der Pool D bleibt beträchtlich. Italien lieferte die erwartete Vorstellung des Turnierfavoriten: kontrolliert, rotationsstark und nie ernsthaft gefährdet. Schweden wird aus dieser Niederlage mehr lernen als aus den beiden Siegen zuvor — aber die Lernkurve ist steil.

Rivalität seit 2024

Sweden W vs Italy W Direkter Vergleich· 2

Sweden W und Italy W trafen 2 Mal aufeinander — Sweden W gewann 0 Mal, Italy W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2024 zurück. Italy W führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 2 Begegnungen an. Insgesamt fielen 6 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.00 pro Spiel (0 für die Heimmannschaft, 6 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 2 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–0 im Jahr 2024.

0
Siege
Unentschieden
0
·
2
Siege
Tore gesamt
6 · 3.0/Spiel
Beide getroffen
0/2 · 0%
Über 2,5
2/2 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 24. Aug. 2026