Azerbaijan besiegte Spain mit 3:0 (25:16, 25:22, 25:15) in der National Gymnastics Arena Baku. Yelizaveta Ruban war mit 19 Punkten die überragende Spielerin.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungAserbaidschan feiert ersten 3:0-Sieg bei der EuroVolley – Spanien in Baku chancenlos
Aserbaidschan hat am dritten Spieltag der Vorrunde der CEV Trendyol EuroVolley 2026 in Baku seinen ersten klaren Sieg eingefahren. Die Gastgeberinnen besiegten Spanien in der National Gymnastics Arena mit 3:0 (25:16, 25:22, 25:15) und untermauerten damit ihre Ambitionen auf das Achtelfinale. Yelizaveta Ruban führte Aserbaidschan mit 19 Punkten an und war die überragende Akteurin der Partie.
So lief die Partie
Vor heimischer Kulisse in Baku erwischte Aserbaidschan einen Start nach Maß. Bereits im ersten Satz dominierten die Gastgeberinnen das Geschehen an Netz und Grundlinie. Ruban und Polina Rahimova setzten die Spanierinnen mit starken Aufschlägen und druckvollen Angriffen früh unter Druck. Der Satz war nach 24 Minuten mit 25:16 entschieden – die klarste Führung, die Aserbaidschan in einem der drei Durchgänge herausspielte.
Im zweiten Durchgang steigerte sich Spanien merklich. Angeführt von Diagonalangreiferin Julia De Paula Viana hielten die Ibererinnen lange mit und kämpften sich bis zur Satzmitte auf Augenhöhe. Beim Stand von 22:22 schlug jedoch Ruban erneut zu. Mit zwei konsequenten Angriffspunkten und einem entscheidenden Block von Margarita Stepanenko zog Aserbaidschan auf 25:22 davon – die längste und umkämpfteste Phase der Partie (30 Minuten).
Der dritte Satz geriet zur einseitigsten Angelegenheit des Abends. Aserbaidschan ließ von Beginn an nichts anbrennen, baute die Führung kontinuierlich aus und schloss den Satz mit 25:15 ab. In insgesamt nur 82 Minuten war die Partie beendet.
Der Wendepunkt
Der Schlüsselmoment lag im zweiten Satz. Spanien hatte nach dem klaren Verlust des ersten Durchgangs zurückgefunden und beim Stand von 17:16 erstmals geführt. Ein Aufschlagfehler von Lucia Varela Gomez leitete jedoch eine Serie von vier aserbaidschanischen Punkten in Folge ein – drei davon durch Ruban. Spanien kam zwar noch einmal auf 22:22 heran, doch die moralische Oberhand war an Aserbaidschan übergegangen. Nach dem 25:22 war der Widerstand der Spanierinnen gebrochen.
Die Schlüsselspielerinnen
Yelizaveta Ruban (Aserbaidschan) war die unumstrittene Spielerin des Spiels. Die Angreiferin erzielte 19 Punkte und führte damit die Scorerliste vor allen anderen an. Zudem wurde sie als beste Angreiferin des Spiels mit 18 erfolgreichen Angriffsschlägen (Winning Spikes) ausgezeichnet.
Polina Rahimova (Aserbaidschan) steuerte 14 Punkte bei (5 Winning Spikes) und zeigte vor heimischem Publikum ihre Routine. Für die 33-jährige Routinierin ist es die letzte Europameisterschaft – sie hatte angekündigt, nach der EuroVolley 2026 in ihrer Heimatstadt Baku ihre Karriere im Nationalteam zu beenden.
Julia De Paula Viana (Spanien) war mit 12 Punkten (4 Winning Spikes) die beste Spanierin auf dem Feld. Die gebürtige Brasilianerin war bereits einen Tag zuvor gegen Belgien mit 25 Punkten die Topscorerin gewesen.
Margarita Stepanenko (Aserbaidschan) überzeugte mit 8 Punkten (5 Winning Spikes) als dritte Kraft im aserbaidschanischen Angriff.
Spielerin des Spiels
Yelizaveta Ruban (Aserbaidschan) – 19 Punkte, Top-Scorerin und beste Angreiferin der Partie.
By the Numbers – interpretiert
Die Satzverhältnisse von 25:16, 25:22 und 25:15 ergeben einen Gesamtpunktestand von 75:53 für Aserbaidschan. Besonders auffällig: Spaniens Angriffsprobleme im ersten und dritten Satz, als die Mannschaft von Trainer Pascual Saurin jeweils nur 16 bzw. 15 Punkte erzielte. Die aserbaidschanische Blockarbeit neutralisierte die zuvor starke Julia De Paula Viana weitgehend – nach 25 Punkten gegen Belgien blieb sie diesmal bei 12 Punkten stehen. Rubans Effizienz (18 Winning Spikes bei 19 Gesamtpunkten) unterstreicht die Angriffsdominanz der Gastgeberinnen.
Was das Ergebnis bedeutet
Für Aserbaidschan (Trainer Faig Garayev) war es der zweite Sieg im zweiten Spiel der Vorrunde – nach dem 3:1-Auftakterfolg gegen Portugal (25:22, 23:25, 27:25, 25:20) am 21. August. Mit nun 6 Punkten aus zwei Partien hat sich die Mannschaft eine hervorragende Ausgangsposition für den Einzug ins Achtelfinale erarbeitet. Nächster Gegner ist Rumänien am Montag, 24. August, um 18:30 Uhr Ortszeit in Baku.
Für Spanien (Trainer Pascual Saurin) war es die zweite Niederlage im Turnier. Nach der 2:3-Auftaktniederlage gegen Belgien am 22. August (25:15, 18:25, 23:25, 25:17, 15:8) steht Spanien nach zwei Spieltagen ohne Punktgewinn da. Die Ibererinnen müssen am Montag, 24. August, um 15:30 Uhr gegen Portugal gewinnen, um die Chance auf das Weiterkommen zu wahren.
Fazit
Aserbaidschan präsentierte sich in der National Gymnastics Arena von Beginn an als das reifere und effizientere Team. Ruban und Rahimova harmonierten an der Spitze des Angriffs, während die Defensive um Libera Yuliya Karimova den spanischen Angriff entschärfte. Spanien zeigte im zweiten Satz aufsteigende Form, war über die gesamte Distanz jedoch nicht in der Lage, mit der aserbaidschanischen Physis und Konstanz mitzuhalten.
Rivalität seit 2016
Spain W vs Azerbaijan W Direkter Vergleich· 3
Spain W und Azerbaijan W trafen 3 Mal aufeinander — Spain W gewann 1 Mal, Azerbaijan W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2016 zurück. Azerbaijan W führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 3 Begegnungen an. Insgesamt fielen 12 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (5 für die Heimmannschaft, 7 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (100%). In 3 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 24. Aug. 2026
