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23. August 2026 um 16:00
31
Auswärts

Bulgaria W

AI

Griechenland besiegt Bulgarien 3:1 (25:20, 21:25, 25:18, 25:23) in der Gruppe B der CEV EuroVolley 2026. Tikmanidou (18 Punkte) und Anthouli (19) führen Griechenland zum zweiten Turniersieg in Brno.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Griechenland W schlägt Bulgarien W 3:1 und feiert zweiten EuroVolley-Sieg in Brno

Griechenland hat am dritten Spieltag der CEV Trendyol EuroVolley 2026 in der Gruppe B einen 3:1 (25:20, 21:25, 25:18, 25:23)-Erfolg gegen Bulgarien gefeiert. Vor 3.459 Zuschauern in der Brno Exhibition Centre sicherte sich das Team von Trainer Apostolos Oikonomou den zweiten Sieg im Turnier und untermauerte seine Ambitionen auf das Achtelfinale.

So lief die Partie

Griechenland erwischte den besseren Start und dominierte den ersten Satz von Beginn an. Mit einer stabilen Annahme (53 % positive Annahme im ersten Satz) und effektiven Angriffen über die Mitte setzte sich das griechische Team früh auf 8:5 ab und baute den Vorsprung kontinuierlich auf 25:20 aus. Martha Anthouli und Elpida Tikmanidou waren die tragenden Kräfte im Angriff.

Im zweiten Durchgang drehte Bulgarien auf. Die Mannschaft von Trainer Marcello Abbondanza forcierte die Fehler der Griechinnen. Iva Dudova übernahm die Führungsrolle im bulgarischen Angriff. Beim Stand von 21:19 für Bulgarien behielten die Bulgarinnen die Nerven und glichen mit 25:21 zum 1:1 aus.

Der dritte Satz war die klarste Angelegenheit des Spiels. Griechenland zog auf 8:7 davon, baute den Vorsprung auf 16:12 aus und dominierte mit fünf Blockpunkten und drei Assen. Tikmanidou traf in diesem Satz mit 54 % aus dem Angriff. Der Satz endete 25:18.

Der vierte Satz entwickelte sich zum spannendsten des gesamten Spiels. Griechenland legte mit 8:5 vor, Bulgarien kämpfte sich zurück und ging mit einem 5:1-Lauf von 20:18 auf 20:21 in Führung. In der entscheidenden Phase behielt Griechenland die Nerven: Sechs Blockpunkte und zwei Asse im vierten Satz sorgten für den 25:23-Endstand. Tikmanidou netzte den entscheidenden Punkt zum Satz- und Matchgewinn.

Der Wendepunkt

Der dritte Satz war die entscheidende Phase der Partie. Nach dem ausgeglichenen zweiten Satz hatte Griechenland die richtige Antwort parat. Trainer Oikonomou setzte verstärkt auf die Angriffskombinationen über Tikmanidou und Papageorgiou, während Bulgariens Angriffsquote auf 25 % bei Mikaela Stoyanova und 37 % bei Aleksandra Milanova einbrach. Die fünf Blockpunkte der Griechinnen im dritten Satz unterbanden Bulgariens Offensive nachhaltig – erst im vierten Satz fanden die Bulgarinnen zurück ins Spiel, aber zu spät, um den Satzverlust zu verhindern.

Die Schlüsselspielerinnen

Martha Anthouli (Griechenland) – 19 Punkte (15 Angriffspunkte bei 33 %, 2 Asse, 2 Blocks). Die Diagonalangreiferin war einmal mehr die verlässlichste Punktesammlerin ihres Teams und traf in den entscheidenden Phasen.

Elpida Tikmanidou (Griechenland) – 18 Punkte (13 Angriffspunkte bei herausragenden 54 % aus dem Angriff, 3 Asse, 2 Blocks). Tikmanidou verwandelte den Matchball und war mit ihrer Effizienz im Angriff die wertvollste Spielerin auf dem Feld.

Effrosyni Bakodimou (Griechenland) – 17 Punkte (16 Angriffspunkte bei 50 %, 1 Block) und eine Annahmequote von 51 % positiv. Die Allrounderin hielt die griechische Defensive stabil.

Iva Dudova (Bulgarien) – 23 Punkte (18 Angriffspunkte bei 45 %, 3 Asse, 2 Blocks). Die bulgarische Topscorerin kämpfte bis zum Schluss und verhinderte ein noch deutlicheres Ergebnis.

Spielerin des Spiels: Elpida Tikmanidou

Die Statistik – interpretiert

Griechenlands Überlegenheit zeigt sich in der Blockstatistik: 12 Blockpunkte gegenüber nur 5 für Bulgarien. Die Griechinnen entschieden die wichtigen Ballwechsel am Netz für sich, besonders im dritten Satz (5:0 Blocks). Auch die Angriffseffizienz sprach für Griechenland: 46 % (58/126) gegenüber Bulgariens 41 % (52/126). Bulgarien lag beim Aufschlag vorn (8 Asse zu 7), konnte daraus aber zu selten Kapital schlagen. Die 19 Fehler der Griechinnen in der Annahme zeigen eine verwundbare Seite, die Bulgarien im zweiten Satz ausnutzte, danach aber nicht mehr konsequent bestrafen konnte.

Was der Sieg bedeutet

Griechenland steht nach dem dritten Spieltag bei zwei Siegen (gegen die Ukraine und Bulgarien) bei einer Niederlage (gegen Tschechien). Der Erfolg gegen Bulgarien ist besonders wertvoll, da beide Teams als direkte Konkurrenten um die Achtelfinalplätze gelten. Bulgarien bleibt nach der Niederlage gegen Griechenland bei einem Sieg (gegen die Ukraine am ersten Spieltag). Die Tabellenführung in Gruppe B übernimmt vorerst Tschechien, das am Abend des 23. August gegen Serbien antritt.

Griechenlands nächster Gegner: Österreich – 25. August 2026, Brno Exhibition Centre. Bulgarien trifft am 24. August 2026 auf Serbien.

Fazit

Griechenland präsentierte sich im Vergleich zur Auftaktniederlage gegen Tschechien deutlich verbessert. Die Kombination aus Tikmanidou und Anthouli im Angriff und die defensive Stabilität von Bakodimou gaben den Ausschlag gegen ein Bulgarien, das sich im zweiten Satz zurückmeldete, danach aber zu einfallslos agierte. Mit zwei Siegen aus drei Spielen hat Griechenland beste Aussichten auf das Achtelfinale – Bulgarien muss gegen Serbien und Tschechien punkten, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Rivalität seit 2017

Greece W vs Bulgaria W Direkter Vergleich· 3

Greece W und Bulgaria W trafen 3 Mal aufeinander — Greece W gewann 1 Mal, Bulgaria W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2017 zurück. Bulgaria W führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 3 Begegnungen an. Insgesamt fielen 11 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.67 pro Spiel (5 für die Heimmannschaft, 6 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (33%). In 3 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 4–0 im Jahr 2023.

1
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
11 · 3.7/Spiel
Beide getroffen
1/3 · 33%
Über 2,5
3/3 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 23. Aug. 2026