Serbien besiegt Bulgarien 3:0 bei der EuroVolley 2026 der Frauen — Aleksandra Uzelac führt Serbien mit 18 Punkten zum dritten Gruppensieg in Folge.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSerbien W 3:0 Bulgarien W — Uzelac führt Serbien zum dritten EuroVolley-Sieg in Folge
Serbien hat seine makellose Bilanz bei der CEV Trendyol EuroVolley 2026 der Frauen gewahrt. Am Montagabend besiegten die dreimaligen Europameisterinnen Bulgarien im Brno Exhibition Centre mit 3:0 (25:18, 25:14, 25:20) und festigten damit die Tabellenführung in Pool B. Aleksandra Uzelac war mit 18 Punkten die überragende Spielerin des Spiels.
So lief die Partie
Serbien kontrollierte die Begegnung von Beginn an. Im ersten Satz setzten sich die Balkaninnen nach ausgeglichenem Start (8:6) auf 21:14 ab und schlossen sicher mit 25:18 ab. Entscheidend war eine starke Angriffsquote von 61 Prozent.
Der zweite Satz war eine einseitige Angelegenheit. Serbien zog früh auf 8:3 davon, vergrößerte den Vorsprung auf 16:10 und dominierte über die gesamte Distanz. Mit 25:14 war dies der deutlichste Durchgang des Abends — unterstrichen durch serbische acht Blockpunkte in diesem Satz.
Im dritten Satz stemmte sich Bulgarien länger gegen die Niederlage. Beim Stand von 21:20 kamen die Bulgarinnen noch einmal auf einen Punkt heran, doch Serbien behielt die Nerven und schloss mit 25:20 ab. Uzelac glänzte in diesem Durchgang mit 5 Punkten.
Die Partie dauerte insgesamt 72 Minuten. Vor 457 Zuschauern im Brno Exhibition Centre zeigte Serbien eine disziplinierte Vorstellung.
Die Wende
Die eigentliche Vorentscheidung fiel bereits im zweiten Satz. Nach einem engen Start im ersten Durchgang zog Serbien im zweiten Satz unaufhaltsam davon. Bulgariens Annahme geriet zunehmend unter Druck (nur 21 Prozent positive Annahme im zweiten Satz), während Serbien mit acht Blockpunkten die bulgarischen Angriffe konsequent unterband. Das 25:14 bedeutete die psychologische Vorentscheidung — ab diesem Zeitpunkt war der Widerstand der Bulgarinnen gebrochen.
Die Schlüsselspielerinnen
Aleksandra Uzelac (Serbien) — 18 Punkte (15 Angriffspunkte bei 48 Prozent Effizienz, 2 Blocks, 1 Ass). Die 22-jährige Außenangreiferin übernahm die Rolle der Hauptangreiferin und traf in den entscheidenden Momenten. Im dritten Satz, als Bulgarien auf 21:20 herankam, erzielte sie zwei wichtige Punkte.
Hena Kurtagić (Serbien) — 7 Punkte bei 7 Break Points. Die Mittelblockerin war am Netz präsent und verwertete alle ihre Breakchancen.
Vanja Ivanović (Serbien) — 8 Punkte (7 Angriffspunkte bei 41 Prozent, 1 Ass). Die Diagonalangreiferin nutzte die zusätzliche Verantwortung, da Tijana Bošković in diesem Spiel geschont wurde.
Iva Dudova (Bulgarien) — 12 Punkte (10 Angriffspunkte bei 33 Prozent, 2 Blocks). Die 23-jährige bulgarische Hauptangreiferin kämpfte, bekam aber gegen die serbische Blockabwehr zunehmend Probleme.
Bemerkenswert: Serbiens Superstar Tijana Bošković kam nur in den ersten beiden Sätzen auf vier Punkte und wurde im dritten Satz komplett geschont — ein klares Zeichen für Serbiens Überlegenheit an diesem Abend.
Die Zahlen — interpretiert
Serbien dominierte die Blockstatistik mit 10:5 Blockpunkten. Noch deutlicher war der Unterschied bei den Eigenfehlern: Bulgarien leistete sich 12 Aufschlagfehler (bei nur 5 Assen), Serbien dagegen nur zwei Aufschlagfehler bei vier Assen. Die bulgarische Angriffseffizienz von 33 Prozent lag deutlich unter der serbischen (45 Prozent). Die Annahmestatistik spricht Bände: Serbien kam auf 70 Prozent positive Annahme (Libera Aleksandra Jegdić mit 70 Prozent), Bulgarien auf mäßige 45 Prozent.
Was es bedeutet
Serbien hat mit dem dritten Sieg im dritten Spiel die Tabellenführung in Pool B gefestigt. Die Mannschaft von Trainer Zoran Terzić steht nach Erfolgen gegen Österreich (3:0), Tschechien (3:1) und Bulgarien (3:0) bei maximalen neun Punkten. Bulgarien bleibt nach der Auftaktniederlage gegen Griechenland am Vortag (1:3) bei drei Punkten aus zwei Spielen.
Für Bulgarien geht es bereits am Dienstag, 25. August, gegen Österreich weiter — eine Partie, die die Bulgarinnen gewinnen müssen, um den Anschluss an die K.o.-Runde nicht zu verlieren. Serbien trifft am selben Tag auf Griechenland und kann mit einem weiteren Sieg den Gruppensieg praktisch perfekt machen.
Die vier besten Teams jeder Gruppe erreichen das Achtelfinale (Round of 16). Serbien ist auf direktem Kurs dahin, Bulgarien muss nun gegen die vermeintlich schwächeren Gegner liefern.
Fazit
Serbien präsentierte sich auch ohne die vollständige Einsatzzeit von Tijana Bošković als zu stark für Bulgarien. Die Breite des Kaders und die defensive Stabilität machen Serbien zum Titelanwärter Nummer eins in Pool B. Bulgarien zeigte Ansätze — vor allem im dritten Satz — aber die Lücke zu den Topteams der Gruppe bleibt groß. Das Duell gegen Österreich am Dienstag wird zeigen, ob die jungen Bulgarinnen die mentale Stärke für das K.o.-Rennen mitbringen.
Rivalität seit 2012
Serbia W vs Bulgaria W Direkter Vergleich· 11
Serbia W und Bulgaria W trafen 11 Mal aufeinander — Serbia W gewann 8 Mal, Bulgaria W 3 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2012 zurück. Serbia W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 11 Begegnungen an. Insgesamt fielen 45 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.09 pro Spiel (28 für die Heimmannschaft, 17 für die Gäste). Beide Teams trafen in 8 Spielen (73%). In 11 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2025.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 25. Aug. 2026
