Frankreich W besiegt Montenegro W 3:0 (25:19, 25:22, 25:17) am vierten Tag der EuroVolley 2026 Women in Göteborg. Dritter Sieg im dritten Spiel für Frankreich.
Match-Videos
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungFrankreich feiert dritten Vorrundensieg: Montenegro chancenlos
Frankreich W hat am vierten Tag der CEV Trendyol EuroVolley 2026 Women in Göteborg auch sein drittes Gruppenspiel gewonnen. Die Équipe Tricolore besiegte Turnierneuling Montenegro W im Scandinavium klar mit 3:0 (25:19, 25:22, 25:17) und festigte damit Rang zwei in Gruppe D. Montenegro wartet weiter auf den ersten Satzgewinn bei seiner EM-Premiere.
So lief die Partie
Frankreich erwischte den besseren Start und dominierte den ersten Satz von Beginn an. Über starke Aufschläge und eine kompakte Blockarbeit setzte sich das Team von Trainer César Hernández schnell ab. Montenegro, das zuvor gegen Schweden und Italien jeweils 0:3 verloren hatte, hielt in der Anfangsphase noch mit, doch ab der Satzmitte zog Frankreich davon – 25:19 nach rund 25 Minuten.
Der zweite Satz war der umkämpfteste. Montenegro steigerte sich deutlich – angeführt von Kapitänin Nikoleta Perović und Mittelblockerin Katarina Budrak. Die Defensive stand besser, die Angriffe wurden variabler. Frankreich musste bis zum 22:22 kämpfen, ehe Außenangreiferin Amélie Rotar mit zwei entscheidenden Aktionen den Satz mit 25:22 für Frankreich sicherte.
Im dritten Durchgang zeigte Frankreich keine Gnade. Früh bauten die Französinnen eine komfortable Führung auf. Montenegro fand kein Mittel mehr gegen den französischen Doppelblock. Beim 17:25 war die Partie nach rund 80 Minuten beendet.
Der Wendepunkt
Der zweite Satz war der Schlüssel zum französischen Erfolg. Montenegro war in dieser Phase auf Augenhöhe – die Debütantinnen erspielten sich die Chance auf den ersten Satzgewinn des Turniers. Beim 22:22 wackelte Frankreich kurz, doch Rotar und die eingewechselte Cyrielle Depié sorgten mit cleveren Angriffen für die Entscheidung. Hätte Montenegro diesen Satz gewonnen, wäre eine Verlängerung möglich gewesen.
Schlüsselspielerinnen
Amélie Rotar (Frankreich) – Die Außenangreiferin, die ihre dritte Europameisterschaft bestreitet, war die auffälligste Spielerin. Mit präzisen Angriffen und einer starken Aufschlagserie im zweiten Satz hielt sie Frankreich in der entscheidenden Phase im Spiel.
Cyrielle Depié (Frankreich) – Die Gegnerangreiferin setzte ihre starke Turnierleistung fort. Bereits gegen Kroatien war sie mit fünf Blockpunkten die beste Blockspielerin des Spiels (via CEV). Auch gegen Montenegro punktete sie zuverlässig aus aussichtsreichen Positionen.
Katarina Budrak (Montenegro) – Die Mittelblockerin war die Auffälligste ihrer Mannschaft. Mit sauberen Blockaktionen und Punkten über die Mitte hielt sie Montenegro im zweiten Satz im Rennen. Vor der Partie sagte Budrak: „Wir können mit Frankreich mitspielen, wenn wir so auftreten wie im zweiten und dritten Satz der vorherigen Spiele“ (Vijesti).
By the Numbers – interpretiert
Frankreich setzte sich vor allem über Blockarbeit und Aufschlagstärke durch. Die Satzverläufe sprechen eine deutliche Sprache: Im ersten und dritten Satz kassierte Frankreich nie mehr als 19 beziehungsweise 17 Punkte – ein Zeichen defensiver Dominanz. Montenegro kam nur im zweiten Satz über die 20-Punkte-Marke (22). Das spiegelt die Leistungssteigerung wider, die am Ende aber unbelohnt blieb.
Was das Ergebnis bedeutet
Frankreich steht nach drei Spielen bei drei Siegen ohne Satzverlust. Die Mannschaft von Hernández hat sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für die letzten Gruppenspiele gegen Italien (26. August) und Schweden (27. August) erarbeitet. Diese beiden Partien entscheiden über die Endplatzierung in Gruppe D.
Montenegro bleibt nach drei Niederlagen ohne Satzgewinn am Tabellenende. Die Chance auf den ersten Sieg bietet sich gegen die ebenfalls sieglose Slowakei (26. August) und Kroatien (27. August). Die Formkurve zeigt nach oben – die nächsten beiden Partien sind die realistischste Gelegenheit für den ersten EM-Erfolg.
Fazit
Frankreich erfüllte seine Favoritenrolle souverän und zeigte sich vor den Duellen gegen Titelverteidiger Italien und Gastgeber Schweden in stabilem Zustand. Montenegro präsentierte sich speziell im zweiten Satz verbessert, doch die Klasse der Topteams ist für den Turnierneuling noch eine Nummer zu groß.
Rivalität seit 2016
Montenegro W vs France W Direkter Vergleich· 4
Montenegro W und France W trafen 4 Mal aufeinander — Montenegro W gewann 1 Mal, France W 3 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2016 zurück. France W führt den Direktvergleich mit 3 Siegen aus 4 Begegnungen an. Insgesamt fielen 18 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.50 pro Spiel (7 für die Heimmannschaft, 11 für die Gäste). Beide Teams trafen in 4 Spielen (100%). In 4 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. France W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 25. Aug. 2026
