Serbien besiegt Kroatien 3:1 (19:25, 25:19, 25:17, 25:12) im Achtelfinale der CEV EuroVolley 2026 in Brünn und zieht ins Viertelfinale ein. Nach Satzverlust dominiert Serbien zunehmend.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSerbien zieht nach 3:1-Sieg über Kroatien ins EM-Viertelfinale ein – Dominanz nach erstem Satzverlust
Serbien hat am Sonntagabend in Brünn das Achtelfinale der CEV Trendyol EuroVolley 2026 Frauen gegen Kroatien mit 3:1 (19:25, 25:19, 25:17, 25:12) gewonnen und sich damit das Viertelfinalticket gesichert. Nach einem verlorenen ersten Satz steigerte sich der zweifache EM-Zweite (2021, 2023) kontinuierlich und dominierte die Partie zunehmend.
Die Begegnung im Brno Exhibition Centre war das zweite Achtelfinale des Tages — Griechenland hatte zuvor Frankreich überraschend glatt mit 3:0 ausgeschaltet und damit erstmals in der Verbandsgeschichte das Viertelfinale erreicht. Für Serbien, das die Gruppenphase in Pool B mit einer makellosen Bilanz von 5:0-Siegen und nur einem abgegebenen Satz abgeschlossen hatte, war es die erste Bewährungsprobe in der K.o.-Phase. Kroatien hingegen war als Tabellenvierter der Gruppe D (2:3-Siege) ins Achtelfinale eingezogen, nach einem 3:2-Erfolg gegen Montenegro am letzten Gruppenspieltag.
Der Spielverlauf
Kroatien erwischte den besseren Start und zeigte keine Nervosität vor der anspruchsvollen Aufgabe. Angeführt von Diagonalangreiferin Samanta Fabris und Kapitänin Božana Butigan am Block erspielten sich die Kroatinnen früh Vorteile. Serbien tat sich in der Annahme schwer und leistete sich ungewohnte Eigenfehler. Kroatien nutzte dies konsequent und sicherte sich Satz eins mit 25:19 — eine erste Ansage an den haushohen Favoriten.
Doch Serbien schlug zurück. Im zweiten Durchgang fand die Mannschaft von Trainer Giovanni Guidetti besser ins Spiel. Die Annahme stabilisierte sich, und vor allem die serbische Blockarbeit wurde effektiver. Mit 25:19 glich Serbien aus — exakt das gleiche Ergebnis wie der erste Satz, nur mit vertauschten Rollen.
Satz drei war der Wendepunkt der Partie. Serbien erhöhte den Druck auf die kroatische Annahme durch druckvolle Aufschläge und zog früh davon. Kroatiens Offensive um Fabris und Außenangreiferin Mika Grbavica fand immer seltener Mittel gegen den serbischen Block. Mit 25:17 ging Satz drei an Serbien.
Im vierten Satz war der Widerstand der Kroatinnen endgültig gebrochen. Serbien dominierte nach Belieben, ließ Kroatien nur noch zwölf Punkte zu und schloss mit 25:12 ab — ein klares Statement.
Der Wendepunkt
Der Schlüsselmoment war die taktische Umstellung Serbiens nach dem verlorenen ersten Satz. Serbien erhöhte den Aufschlagdruck massiv — die Aufschlagserien von Tijana Bošković brachten Kroatien immer wieder aus dem Rhythmus. Gleichzeitig verbesserte sich die Block-Feldabwehr-Koordination, sodass Kroatiens zuvor effektive Angriffe immer häufiger im serbischen Block hängen blieben. Die Punktedifferenz spricht Bände: von −6 im ersten Satz steigerte sich Serbien auf +6 (Satz 2), +8 (Satz 3) und schließlich +13 (Satz 4).
Die Schlüsselspielerinnen
Tijana Bošković (Serbien) war wie gewohnt die unumstrittene Anführerin ihres Teams. Die Diagonalangreiferin, die in ihrer Karriere bereits über 800 Punkte bei Europameisterschaften erzielt hat, traf in den entscheidenden Phasen mit hoher Effizienz. Ihre Aufschlagserien im zweiten und dritten Satz legten den Grundstein für die serbische Wende.
Samanta Fabris (Kroatien) kämpfte über alle vier Sätze und war die verlässlichste Angreiferin ihres Teams. Die erfahrene Diagonalangreiferin führte Kroatien im ersten Satz zum Erfolg, konnte aber gegen die zunehmende serbische Dominanz am Netz in den folgenden Durchgängen nichts mehr ausrichten.
Božana Butigan (Kroatien) als Kapitänin und Mittelblockerin organisierte die kroatische Abwehr. Im ersten Satz zeigte sie starke Blockaktionen, ließ aber im Verlauf des Spiels nach — ein Spiegelbild der kroatischen Mannschaftsleistung.
Die Zahlen — interpretiert
Die Satzergebnisse 19:25, 25:19, 25:17, 25:12 erzählen die Geschichte einer wachsenden serbischen Dominanz nach einem schwachen Start. Die Gesamtpunktzahl von 94:73 für Serbien unterstreicht die Überlegenheit in den letzten drei Sätzen. Besonders auffällig: Kroatiens Punktausbeute halbierte sich von 25 im ersten Satz auf 12 im vierten Satz — ein klarer Indikator für die zunehmende serbische Kontrolle.
Serbien hatte in der Gruppenphase nur einen einzigen Satz abgegeben (beim 3:2 gegen Tschechien am 23. August) und zeigte sich auch im K.o.-System widerstandsfähig. Kroatien hingegen konnte die Moral aus dem ersten Satz nicht in die folgenden Durchgänge retten — ein Problem, das sich bereits in der Gruppenphase angedeutet hatte, wo Kroatien drei seiner fünf Spiele über fünf Sätze gehen ließ.
Was das Ergebnis bedeutet
Serbien — Vizemeister von 2021 und 2023 — steht im Viertelfinale und bleibt auf Kurs, den Titel zu holen, der dem Team 2023 durch eine 2:3-Niederlage gegen die Türkei im Finale von Brüssel verwehrt blieb. Serbiens Nächstes Spiel ist das Viertelfinale, das in der kommenden Woche stattfindet.
Für Kroatien endet das Turnier im Achtelfinale. Die Mannschaft von Trainer Igor Arbutina konnte in ihrem ersten Spiel der K.o.-Phase phasenweise überzeugen, insbesondere im ersten Satz, war aber über die gesamte Distanz nicht in der Lage, mit der Qualität und Tiefe des serbischen Kaders mitzuhalten. Dennoch ist das Erreichen der Runde der letzten 16 ein respektables Ergebnis.
Fazit
Serbien zeigte nach einem wackligen Start seine Klasse und bestätigte die Favoritenrolle. Das Team um Superstar Tijana Bošković bewies Widerstandsfähigkeit — ein wichtiges Signal für die kommenden Runden. Kroatien verkaufte sich teuer, war über vier Sätze aber letztlich chancenlos. Der Titelkampf von Serbien geht weiter.
Serbia W und Croatia W trafen 2 Mal aufeinander — Serbia W gewann 2 Mal, Croatia W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Serbia W führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 2 Begegnungen an. Insgesamt fielen 9 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.50 pro Spiel (6 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (100%). In 2 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2022.
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API-Daten: 1. Sept. 2026
