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22. August 2026 um 15:00
30
Auswärts

Montenegro W

P1
2513
P2
2520
P3
2519
AI

Italien besiegt Montenegro 3:0 (25:13, 25:20, 25:19) in der Gruppenphase der CEV Trendyol EuroVolley 2026 Women in Göteborg.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

So verlief die Partie

Italien dominierte den ersten Satz von Beginn an. Mit einer Aufschlagserie und einer nahezu undurchlässigen Blockabwehr setzten sich die Azzurre früh ab. Montenegro fand gegen das druckvolle Spiel der Italienerinnen kein Mittel und verlor Satz eins deutlich mit 25:13.

Im zweiten Durchgang steigerte sich Montenegro merklich. Die Mannschaft von Trainer Jovo Caković hielt über weite Strecken mit und kämpfte um jeden Punkt. Bei 20:20 schien eine Überraschung möglich, doch Italien schaltete in den entscheidenden Phasen einen Gang höher und sicherte sich Satz zwei mit 25:20.

Auch Satz drei begann ausgeglichen. Montenegro zeigte Moral und blieb bis zur Mitte des Satzes auf Tuchfühlung. Am Ende setzte sich jedoch die individuelle Klasse der Italienerinnen durch, die den dritten Satz mit 25:19 für sich entschieden.

Der Wendepunkt

Der Schlüsselmoment der Begegnung lag bereits im ersten Satz. Nach einer kurzen ausgeglichenen Anfangsphase zog Italien mit einer Serie von fünf Punkten in Folge auf 10:5 davon. Montenegro konnte den Rückstand nie mehr verkürzen. Die frühe Führung gab Italien die Sicherheit, auch in den engeren Phasen der folgenden Sätze die Ruhe zu bewahren.

Die Schlüsselspielerinnen

Bei Italien überzeugte einmal mehr die Angriffsreihe um Paola Egonu und Ekaterina Antropova, die gegen die montenegrinische Abwehr kaum zu stoppen waren. Auch Mittelblockerin Sarah Luisa Fahr setzte mit entscheidenden Blocks Akzente. Teamkapitänin Anna Danesi dirigierte die Abwehr und sorgte für Stabilität.

Auf Seiten Montenegros ragte Teamkapitänin Nikoleta Perović heraus, die mit kämpferischer Leistung voranging. Gegen die Übermacht der Italienerinnen konnte sie jedoch keine Wunder bewirken.

Die Zahlen – interpretiert

Die Satzstände von 25:13, 25:20 und 25:19 zeigen ein klares Kräfteverhältnis. Besonders auffällig: Der erste Satz war mit einem Zwölf-Punkte-Vorsprung eine einseitige Angelegenheit. In den Sätzen zwei und drei kam Montenegro dem italienischen Niveau näher, was auf eine gewisse Anpassung an das Tempo des Titelverteidigers hindeutet. Dennoch konnten die Italienerinnen in den entscheidenden Phasen jeweils auf ihr überlegenes Angriffsspiel zurückgreifen.

Was der Sieg bedeutet

Für Italien ist der zweite Sieg im zweiten Spiel der Gruppenphase ein wichtiger Schritt Richtung K.o.-Runde. Die Mannschaft von Julio Velasco hat damit die Favoritenrolle in Pool D eindrucksvoll untermauert. Montenegro steht nach der Auftaktniederlage gegen Schweden (0:3) nun mit zwei Niederlagen da und benötigt in den verbleibenden Gruppenspielen dringend Punkte, um den Einzug in die nächste Runde noch zu erreichen.

Italien trifft als Nächstes auf Frankreich (23. August 2026), Montenegro spielt gegen Kroatien (24. August 2026).

Fazit

Italien erfüllte seine Pflichtaufgabe gegen den Turnierneuling Montenegro souverän und ohne Satzverlust. Die Hierarchie in Pool D ist nach diesem deutlichen Ergebnis klar: Die Olympiasiegerinnen sind der Titelfavorit. Montenegro sammelt auf diesem Niveau wertvolle Erfahrung für die Zukunft. Für eine Überraschung wird die Mannschaft von Jovo Caković in den kommenden Partien eine deutliche Leistungssteigerung benötigen.

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 23. Aug. 2026