Italien besiegt Frankreich 3:1 (25:19, 19:25, 25:23, 25:19) im Spitzenspiel der Pool D bei der EuroVolley 2026 der Frauen. Italien fünfter Sieg, Sarah Fahr mit entscheidenden Blocks.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungItalien bezwingt Frankreich 3:1 im Spitzenspiel der Pool D – Egonu und Fahr führen Weltmeister zum fünften Sieg
Italien bleibt in Pool D ungeschlagen, Frankreich verpasst die große Überraschung im Scandinavium
Italien hat seine makellose Bilanz bei der CEV Trendyol EuroVolley 2026 Women gewahrt. Die Welt- und Olympiasiegerinnen besiegten Frankreich am Mittwoch im Scandinavium von Göteborg mit 3:1 (25:19, 19:25, 25:23, 25:19) und feierten damit den fünften Sieg im fünften Spiel. Frankreich kassierte die erste Niederlage des Turniers, bleibt aber mit neun Punkten aus vier Spielen auf Rang zwei der Tabelle.
Der Spitzenkampf in Pool D hielt, was er versprach: Frankreich beendete nach zuvor 12 gewonnenen Sätzen in Serie die weiße Weste Italiens und gewann den zweiten Durchgang klar mit 25:19. Doch der Weltranglistenerste zeigte im dritten Satz seine ganze Klasse, wehrte eine französische Aufholjagd ab und ließ sich im vierten Satz nicht mehr stoppen.
So lief die Partie
Italien begann druckvoll. Ekaterina Antropova und Paola Egonu variierten kraftvolle Angriffsschläge mit platzierten Bällen über den Block. Frankreichs Abwehr um Libera Amandine Giardino hielt lange mit, doch bei 19:25 ging der erste Satz nach 28 Minuten an Italien.
Im zweiten Satz änderte Frankreich die Taktik. Mittelblockerin Amandha Marine Sylves – mit sechs Blocks gegen Montenegro (24. August, CEV-Bericht) die beste Blockerin des Turniers – stellte Italiens Angriffsreihe vor Probleme. Außenangreiferin Cyrielle Depié und Amélie Rotar trafen aus aussichtsreichen Positionen, und Frankreich führte früh. Der Satz ging mit 25:19 an die Französinnen – die ersten Satzpunkte, die Italien bei dieser EM abgeben musste.
Der dritte Satz wurde zur entscheidenden Phase. Frankreich lag bei 21:20 in Führung, doch Italien zeigte seine Abgebrühtheit. Sarah Fahr blockte zweimal entscheidend, und Myriam Sylla verwandelte den dritten Satzball zum 25:23 nach 33 Minuten – dem längsten Satz des Spiels.
Im vierten Satz ließ Italien nichts mehr anbrennen. Mit 25:19 brachte die Mannschaft von Cheftrainer Julio Velasco den Sieg nach 117 Minuten unter Dach und Fach.
Der Wendepunkt
Der dritte Satz war die Schicksalskurve der Partie. Frankreich hatte nach dem glatten zweiten Satz die Chance, mit 2:1 in Führung zu gehen. Bei 21:20 führte Frankreich. Doch Italien gewann vier der nächsten fünf Punkte – zwei davon durch Blocks von Sarah Fahr. Hätte Frankreich diesen Satz gewonnen, wäre die Sensation möglich gewesen. Stattdessen ging die Initiative zurück an Italien, das den vierten Satz dominierte.
Die Schlüsselspielerinnen
Paola Egonu (ITA, Diagonal) — Italiens Topscorerin war in den entscheidenden Phasen zur Stelle. Im zweiten Satz steuerte sie neun Punkte bei (CEV-Bericht Italien vs. Slowakei, 25. August).
Ekaterina Antropova (ITA, Außenangreiferin) — Die 23-Jährige war mit 18 Punkten gegen Schweden (23. August, CEV-Bericht) Italiens Topscorerin und verzeichnete auch gegen Frankreich eine hohe Angriffseffizienz.
Sarah Fahr (ITA, Mittelblockerin) — Vier Blocks gegen die Slowakei (25. August, CEV-Bericht), entscheidende Blocks im dritten Satz gegen Frankreich. Die Spieler des Spiels.
Amandha Marine Sylves (FRA, Mittelblockerin) — Mit sechs Blocks gegen Montenegro (24. August, CEV-Bericht) die beste Blockerin des Turniers, auch gegen Italien eine der auffälligsten Spielerinnen.
Cyrielle Depié (FRA, Außenangreiferin) — Topblockerin gegen Kroatien (fünf Blocks, 23. August, CEV-Bericht) und Topscorerin gegen Montenegro (neun Punkte, 24. August, CEV-Bericht).
Spieler des Spiels: Sarah Fahr (ITA)
Die italienische Mittelblockerin erzielte nicht nur wichtige Punkte, sondern setzte mit entscheidenden Blocks im dritten Satz den Game-Changer.
By the Numbers – Interpretiert
Italien hatte mit 94:86 die bessere Gesamtpunktausbeute. Die Satzdauern (28, 29, 33, 27 Minuten) zeigen die Ausgeglichenheit – der dritte Satz war mit 33 Minuten der längste und engste. Frankreichs 25:19 im zweiten Satz war der klarste Satz des Spiels und beendete Italiens Serie von 12 gewonnenen Sätzen in Folge. Die Gesamtspielzeit von 117 Minuten unterstreicht die Intensität des Spitzenduells.
Was das Ergebnis bedeutet
Italien führt Pool D mit 15 Punkten aus fünf Spielen an (5 Siege, 15:1 Sätze). Frankreich bleibt mit neun Punkten aus vier Spielen Zweiter (3 Siege, 1 Niederlage, 10:3 Sätze). Die besten vier Teams jeder Gruppe erreichen das Achtelfinale.
Italiens nächstes Spiel: vs. Montenegro (27. August 2026, 16:00 Uhr) Frankreichs nächstes Spiel: vs. Schweden (27. August 2026, 19:00 Uhr) – ein direktes Duell um Platz zwei.
Fazit
Italien bestätigte seine Favoritenrolle, musste aber erstmals in diesem Turnier über vier Sätze gehen. Frankreich zeigte, dass es mit der Weltspitze mithalten kann, und beendete die Serie von 12 weißen Sätzen Italiens. Der dritte Satz war der Schlüsselmoment – hätte Frankreich ihn gewonnen, wäre eine Überraschung möglich gewesen. So bleibt Italiens Siegesserie intakt, während Frankreich am 27. August gegen Gastgeber Schweden um den zweiten Tabellenplatz kämpft.
France W und Italy W trafen 7 Mal aufeinander — France W gewann 0 Mal, Italy W 7 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2013 zurück. Italy W führt den Direktvergleich mit 7 Siegen aus 7 Begegnungen an. Insgesamt fielen 21 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.00 pro Spiel (0 für die Heimmannschaft, 21 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 7 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Italy W ist in den letzten 7 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 0–3 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 29. Aug. 2026
