Portugal Women besiegt Rumänien Women in einem dramatischen Fünfsatzkrimi (3:2) und hält die Achtelfinal-Hoffnung bei der EuroVolley 2026 in Baku am Leben.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungPortugal W 3:2 Rumänien W – Portugals Aufholjagd in fünf Sätzen hält Achtelfinal-Traum am Leben
Portugal Women hat am siebten Spieltag der CEV Trendyol EuroVolley 2026 in Baku einen dramatischen 3:2-Sieg gegen Rumänien Women gefeiert. In der National Gymnastics Arena drehten die Portugiesinnen einen 1:2-Satzrückstand und gewannen mit 15:25, 26:24, 20:25, 27:25, 15:13. Der zweite Erfolg in Folge hält Portugal im Rennen um den vierten Platz in Pool C, der zum Achtelfinaleinzug berechtigt. Für Rumänien war es die vierte Niederlage im vierten Spiel – das Aus ist vor dem letzten Gruppenspiel gegen Spanien am 28. August besiegelt.
So verlief die Partie
Satz 1 – Rumänien dominiert (15:25): Rumänien startete furios und ließ Portugal von Beginn an keine Chance. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Blockarbeit setzten sich die Rumäninnen früh ab. Die Portugiesinnen fanden keinen Zugriff und verloren den Durchgang nach 24 Minuten deutlich mit 25:15.
Satz 2 – Portugal kämpft sich zurück (26:24): Portugal zeigte eine deutliche Leistungssteigerung. Der Satz entwickelte sich zu einem engen Krimi: Portugal wehrte mehrere Satzbälle der Rumäninnen ab und verwandelte den zweiten eigenen Satzball zum 26:24. Der längste Satz des Spiels dauerte 35 Minuten und gab Portugal die nötige Moral.
Satz 3 – Rumänien kontert (20:25): Rumänien übernahm früh die Kontrolle. Mit einer effizienten Angriffsquote und konsequenter Verteidigung setzte sich das Team um Kapitänin Rodica Buterez auf 25:20 durch und stellte auf 2:1.
Satz 4 – Portugal erzwingt Tiebreak (27:25): Der vierte Satz war ein Wechselbad der Gefühle. Rumänien lag in der Verlängerung mehrfach vorne, doch Portugal wehrte mehrere Satzbälle ab. Ein extrem knapper 27:25-Erfolg erzwang den Tiebreak und war der psychologische Wendepunkt der Partie.
Satz 5 – Portugal vollendet Aufholjagd (15:13): Der Entscheidungssatz blieb bis zum 13:13 völlig offen. Portugal behielt in der Crunchtime die Nerven, sicherte sich zwei Matchbälle und verwandelte den zweiten zum 15:13. Nach intensiven 143 Minuten stand der 3:2-Sieg fest.
Der Wendepunkt
Der entscheidende Moment war der vierte Satz. Nach einem 1:2-Rückstand wehrte Portugal mehrfach Satzbälle der Rumäninnen ab und gewann 27:25. Der psychologische Knockout wirkte im Tiebreak nach: Rumänien kämpfte sich zwar auf 13:13 heran, fand in der Crunchtime aber keine Mittel mehr gegen die nun selbstbewusst aufspielenden Portugiesinnen.
Schlüsselspielerinnen
Die portugiesische Offensive wurde von den Außenangreiferinnen angeführt, die bereits beim 3:1-Sieg gegen Spanien am Vortag (26. August) überzeugt hatten. Ana Monteiro und Julia Kavalenka hatten gegen Spanien jeweils 19 Punkte erzielt und waren auch gegen Rumänien die tragenden Kräfte im Angriff. Mittelblockerin Amanda Cavalcanti war sowohl im Block als auch im Angriff ein entscheidender Faktor, besonders in den Sätzen 4 und 5.
Auf rumänischer Seite war Kapitänin Rodica Buterez über weite Strecken die zuverlässigste Angreiferin, konnte die Niederlage in den entscheidenden Phasen aber nicht verhindern. Die offizielle Auszeichnung zur Spielerin des Spiels wurde vom CEV nicht bekannt gegeben.
By the Numbers – interpretiert
Portugal erzielte insgesamt 103 Punkte (15+26+20+27+15), Rumänien 112 (25+24+25+25+13) – ein seltener Fall, dass der Sieger weniger Gesamtpunkte hat als der Verlierer. Dies spiegelt die engen Sätze wider: Portugal gewann die entscheidenden Durchgänge (Satz 2, 4 und 5) jeweils mit minimalem Vorsprung (26:24, 27:25, 15:13). Rumänien dominierte Satz 1 klar (25:15) und gewann Satz 3 souverän (25:20), verlor aber in den engen Situationen die Nerven. Die Gesamtspieldauer von rund 143 Minuten unterstreicht die Intensität der Begegnung.
Was es bedeutet
Für Portugal (2 Siege, 3 Niederlagen, 5 Punkte) bleibt die Hoffnung auf das Achtelfinale bestehen. Mit zwei Siegen aus den letzten beiden Spielen (3:1 gegen Spanien am 26. August, 3:2 gegen Rumänien) haben die Portugiesinnen die Formkurve nach oben gerichtet. Portugals Vorrunden-Kampagne ist mit diesem Spiel abgeschlossen – nun heißt es abwarten, ob die Ergebnisse in den anderen Partien für den vierten Platz reichen.
Rumänien (0 Siege, 4 Niederlagen) ist bereits vor dem letzten Gruppenspiel am 28. August gegen Spanien ausgeschieden. Die Mannschaft um Kapitänin Rodica Buterez konnte in fünf Sätzen zwar zweimal mithalten (2:3 gegen die Niederlande am 22. August, 2:3 gegen Aserbaidschan am 24. August), blieb aber in der entscheidenden Phase jedes Mal ohne Sieg.
In Pool C führen Belgien (5 Siege, bereits für Istanbul qualifiziert) und die Niederlande (4 Siege, 1 Niederlage) vor Aserbaidschan. Belgien und die Niederlande haben sich bereits für die K.o.-Runde qualifiziert.
Nächste Spiele am 28. August (8. Spieltag): Spanien gegen Rumänien (15:30 Ortszeit) und Aserbaidschan gegen die Niederlande (18:30 Ortszeit).
Fazit
Portugal zeigte enorme Moral und belohnte sich für eine kämpferische Leistung in den entscheidenden Phasen. Rumänien war über weite Strecken ebenbürtig, verlor aber die Nerven in den engen Sätzen. Für Portugal geht es nun um das Abwarten – der vierte Platz in Pool C ist möglich, aber nicht mehr in eigener Hand.
Rivalität seit 2026
Portugal W vs Romania W Direkter Vergleich· 1
Portugal W und Romania W trafen 1 Mal aufeinander — Portugal W gewann 0 Mal, Romania W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2026 zurück. Romania W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 4 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (1 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 29. Aug. 2026
