Kroatien gewinnt 3–2 gegen Montenegro in der EuroVolley-Vorrunde in Göteborg. Božana Butigan mit 20 Punkten und 7 Blocks die Spielerin des Spiels.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungKroatien ringt Montenegro in fünf Sätzen nieder — Comeback-Königinnen in Göteborg
Kroatien W vs Montenegro W 3–2 (21–25, 25–20, 22–25, 25–14, 15–8)
Kroatien hat auch sein viertes Spiel in der Vorrunde der CEV EuroVolley 2026 Women über die volle Distanz gehen lassen und sich mit einem 3–2 (21–25, 25–20, 22–25, 25–14, 15–8) gegen Montenegro durchgesetzt. Im Scandinavium von Göteborg feierte das Team von Trainer Daniele Santarelli damit den zweiten Fünf-Satz-Sieg in Folge — nach dem 3–2 gegen die Slowakei am 24. August.
Für Montenegro, das sein Debüt bei einer Europameisterschaft feiert, war es die vierte Niederlage im vierten Turnierspiel. Dennoch zeigte die Mannschaft von Coach Jovo Caković über weite Strecken eine kämpferische Leistung und holte sich mit dem 2–3 den ersten Satzgewinn des Turniers überhaupt.
So verlief die Partie
Montenegro begann druckvoll und gewann den ersten Satz 25–21. Angetrieben von Diagonalangreiferin Nikoleta Perović (28 Punkte im gesamten Spiel) und Außenangreiferin Saška Đurović (14 Punkte) setzten sich die Debütantinnen früh ab. Kroatien fand zunächst keine Mittel gegen Montenegros Aufschlagspiel.
Im zweiten Satz stabilisierte sich Kroatien. Mittelblockerin Božana Butigan (20 Punkte, davon 7 Blocks) und Außenangreiferin Mika Grbavica (18 Punkte) drehten auf. Kroatien zog auf 25–20 davon und glich zum 1–1 aus.
Der dritte Satz war der engste des Spiels. Montenegro kämpfte sich nach ausgeglichenem Beginn auf 25–22 und ging 2–1 in Führung. Perović traf in dieser Phase fast nach Belieben — 23 ihrer 28 Punkte gelangen per Angriffsschlag.
Dann kam der Bruch: Satz vier war eine einseitige Angelegenheit. Kroatien dominierte von Beginn an, ließ Montenegro nur 14 Punkte — der höchste Satzverlust des Turniers für Montenegro. Butigan blockte mehrfach erfolgreich, und Grbavica sowie Samanta Fabris (16 Punkte) trafen aus allen Positionen.
Im Tiebreak zog Kroatien auf 15–8 davon. Kroatiens Blockarbeit (acht Blocks im Spiel, davon sieben von Butigan) und eine starke Aufschlagserie von Zuspielerin Vedrana Jakšetić entschieden die Partie.
Der Wendepunkt
Der vierte Satz war die entscheidende Wende. Montenegro führte 2–1 nach Sätzen — doch statt den Schwung mitzunehmen, spielte Kroatien seinen bis dahin besten Volleyball des Turniers. Das 25–14 war ein klares Statement: Kroatiens Blockarbeit neutralisierte Perović fast vollständig. Von diesem Momentumwechsel erholte sich Montenegro nicht mehr.
Die Schlüsselspielerinnen
Božana Butigan (Kroatien) war die herausragende Spielerin. 20 Punkte bei 11 Angriffspunkten (aus 16 Versuchen) und sieben Blocks machten den Unterschied. Ihre Blockarbeit im vierten Satz nahm Montenegro den Glauben an die eigene Offensive.
Samanta Fabris (Kroatien) erzielte 16 Punkte, darunter 14 Angriffspunkte (aus 41 Versuchen). Die Diagonalangreiferin übernahm in den entscheidenden Phasen Verantwortung.
Mika Grbavica (Kroatien) steuerte 18 Punkte bei (14 Angriffe, 3 Aufschlagasse, 1 Block). Ihre Aufschlagserie im vierten Satz brachte Montenegro aus dem Rhythmus.
Nikoleta Perović (Montenegro) war mit 28 Punkten (23 Angriffe, 2 Aufschlagasse, 3 Blocks) die überragende Spielerin ihrer Mannschaft. Sie trug fast ein Drittel aller montenegrinischen Punkte bei.
Zahlen, die die Geschichte erzählen
Kroatien erzielte 108 Punkte gegen 92 für Montenegro. Der größte Unterschied lag im vierten Satz (25–14), wo Kroatiens Block den Ausschlag gab. In den Sätzen zwei, vier und fünf dominierte Kroatien mit 65:42 Punkten — in den Sätzen eins und drei war Montenegro mit 50:43 knapp vorn. Kroatien zeigte erneut seine Fähigkeit, nach Rückständen zurückzukommen.
Was das Ergebnis bedeutet
Mit dem 3–2-Sieg erhält Kroatien zwei Punkte und klettert in der Pool-D-Tabelle auf vier Punkte. Die Chance auf das Achtelfinale bleibt rechnerisch intakt. Montenegro holt mit dem 2–3 seinen ersten Punkt im Turnier und trifft am 28. August auf die Slowakei (16:00 Uhr). Kroatien spielt am 29. August gegen Italien (19:00 Uhr).
Fazit
Kroatien bestätigte seine Rolle als Mannschaft der engen Spiele — zum vierten Mal in fünf Partien ging es über fünf Sätze. Montenegro zeigte Moral und holte den ersten Satzgewinn der Turniergeschichte, scheiterte aber an Kroatiens Block. Nikoleta Perović war die beste Einzelspielerin, Božana Butigan die effektivste — am Ende machte Kroatiens stärkere Mannschaftsleistung den Unterschied.
Rivalität seit 2013
Croatia W vs Montenegro W Direkter Vergleich· 1
Croatia W und Montenegro W trafen 1 Mal aufeinander — Croatia W gewann 1 Mal, Montenegro W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2013 zurück. Croatia W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 4 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (3 für die Heimmannschaft, 1 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 1–3 im Jahr 2013.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 29. Aug. 2026