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28. August 2026 um 16:30
13
Auswärts

Netherlands W

P1
2515
P2
1625
P3
2225
OT
1925
AI

Niederlande schlagen Aserbaidschan 3:1 in Baku und sichern sich Platz zwei in Pool C der EuroVolley 2026. Dambrink (22) und Baijens (17) führen Oranjes zum Sieg.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Niederlande sichern sich Platz zwei in Pool C — 3:1-Sieg über Gastgeber Aserbaidschan in Baku

Aserbaidschan vs Niederlande 1:3 (25:15, 16:25, 22:25, 19:25)

Die Niederlande haben am finalen achten Spieltag der CEV Trendyol EuroVolley 2026 in Pool C Platz zwei erobert. Gegen Gastgeber Aserbaidschan setzten sich die Oranjes am Freitagabend in der National Gymnastics Arena in Baku mit 3:1 durch und fahren als Gruppenzweite nach Istanbul ins Achtelfinale. Aserbaidschan beendet die Vorrunde als Dritter und reist ebenfalls in die Finalrunde.

So lief die Partie

Der erste Satz begann mit einem Paukenschlag — aber aus Sicht der Gastgeber. Aserbaidschan dominierte nach Kräften, spielte konzentriert und ließ dem niederländischen Team keine Chance. Mit 25:15 in nur 22 Minuten sicherte sich das Team von Trainer Ataman Günşen den Auftaktsatz.

Doch die Niederländerinnen schlugen zurück. Ab dem zweiten Satz übernahmen Elles Dambrink und Indy Baijens das Kommando. Baijens traf aus dem Mittelblock mit 15 Angriffspunkten bei 23 Versuchen (65 % Erfolgsquote) und stellte die niederländische Abwehr auf sichere Beine. In Satz zwei zog die Auswahl von Bondscoach Kristian van der Wel mit 25:16 gleich.

Satz drei entwickelte sich zum engsten des Abends. Aserbaidschans Topscorerin Polina Rahimova (20 Punkte, 17 Angriffe, 3 Blöcke) hielt ihr Team im Spiel, doch die Niederlande behielten in der Crunchtime die Oberhand. 25:22 — die Führung war gewendet.

Im vierten Satz krönte Britte Stuut die niederländische Aufholjagd mit vier Aufschlagassen. Die Diagonalangreiferin dominierte von der Aufschlaglinie und legte den Grundstein für das 25:19 und den 3:1-Endstand.

Der Wendepunkt

Der erste Satz war eine Machtdemonstration Aserbaidschans — und zugleich der Weckruf, den die Niederlande brauchten. Nach dem frühen Rückstand von 0:1 drehte Bondscoach van der Wel an den Stellschrauben. Die niederländische Annahme stabilisierte sich, der Block um Baijens und Stuut begann zu greifen, und aus dem Service von Stuut entwickelte sich eine Waffe, die Aserbaidschan nie unter Kontrolle bekam. Ab Satz zwei spielte nur noch ein Team auf dem Niveau, das den Sprung nach Istanbul verdiente.

Die Schlüsselspielerinnen

Elles Dambrink (Niederlande) — 22 Punkte (21 Angriffspunkte bei 49 Versuchen). Die Diagonalangreiferin war die zuverlässigste Angreiferin des Spiels und erzielte die meisten Punkte auf dem Feld.

Indy Baijens (Niederlande) — 17 Punkte, darunter 15 aus dem Angriff bei nur 23 Versuchen (65 % Erfolgsquote). Zwei Blöcke. Die Mittelblockerin traf mit beeindruckender Effizienz.

Britte Stuut (Niederlande) — 10 Punkte, aber vier Aufschlagasse. Die Aufschlagserie im vierten Satz war der entscheidende Faktor für den Sieg.

Polina Rahimova (Aserbaidschan) — 20 Punkte (17 Angriffe, 3 Blöcke). Die aserbaidschanische Starspielerin kämpfte bis zum Schluss, bekam aber nach dem ersten Satz zu wenig Unterstützung.

Yelizaveta Ruban (Aserbaidschan) — 18 Punkte (17 Angriffe). Die Außenangreiferin war die zweite verlässliche Option im Angriff der Gastgeberinnen.

By the Numbers — interpretiert

Aserbaidschan gewann Satz eins mit 25:15 — eine klare Ansage. Doch danach holten die Niederlande die Sätze zwei bis vier mit 25:16, 25:22 und 25:19. Entscheidend war das Service: Stuuts vier Asse allein drehten das Momentum, während Aserbaidschan aus dem Aufschlag keine Druckpunkte mehr erzielte. Die Angriffseffizienz kippte nach Satz eins klar zugunsten der Niederlande, die sich auf Baijens im Mittelblock und Dambrink diagonal verlassen konnten.

Was es bedeutet

Die Niederlande beenden Pool C als Zweiter mit 12 Punkten (4 Siege, 1 Niederlage, 12:6 Sätze) hinter dem ungeschlagenen Gruppensieger Belgien (15 Punkte, 5 Siege). Aserbaidschan wird Dritter mit 9 Punkten (3 Siege, 2 Niederlagen, 11:8 Sätze). Beide Teams haben sich bereits für die Achtelfinals qualifiziert — die Niederlande reisen als Zweiter und Aserbaidschan als Dritter weiter in die K.-o.-Runde nach Istanbul.

Für die Niederlande ist es der erwartete zweite Platz nach der knappen 2:3-Niederlage gegen Belgien am Vortag. Aserbaidschan hingegen verpasst nach dem starken ersten Satz die Chance, sich gegen einen der Turnierfavoriten durchzusetzen, kann aber mit dem Erreichen der K.-o.-Phase als Gruppen-Co-Gastgeber zufrieden sein.

Nächstes Spiel: Die Achtelfinals finden ab dem 30. August 2026 in Istanbul statt. Die Niederlande treffen dort auf einen Gruppendritten aus einem der anderen Pools, Aserbaidschan auf einen Gruppenzweiten.

Fazit

Ein Spiel zweier Hälften: Aserbaidschan überrollte die Niederlande im ersten Satz, war danach aber chancenlos. Die Niederlande zeigten die nötige Reaktion eines Titelanwärters, drehten das Spiel souverän und gehen als formstarker Gruppenzweiter in die K.-o.-Phase. Stuuts Aufschlagserie und Baijens' Effizienz im Mittelblock waren die Unterschiede an diesem Abend in Baku.

Rivalität seit 2017

Azerbaijan W vs Netherlands W Direkter Vergleich· 4

Azerbaijan W und Netherlands W trafen 4 Mal aufeinander — Azerbaijan W gewann 1 Mal, Netherlands W 3 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2017 zurück. Netherlands W führt den Direktvergleich mit 3 Siegen aus 4 Begegnungen an. Insgesamt fielen 14 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.50 pro Spiel (5 für die Heimmannschaft, 9 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (25%). In 4 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Netherlands W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2017.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
14 · 3.5/Spiel
Beide getroffen
1/4 · 25%
Über 2,5
4/4 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 29. Aug. 2026