Menu
17. August 2026 um 18:00
30
Auswärts

Hungary W

P1
2522
P2
2521
P3
2522
AI

Spanien W besiegt Ungarn W 3:0 im zweiten Test vor der EuroVolley 2026. 25:22, 25:21, 25:22 – Julia de Paula als Spielerin des Spiels.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Spanien W 3:0 Ungarn W: Überzeugender Testspielsieg zum Abschluss der EuroVolley-Vorbereitung

Zusammenfassung

Spaniens Frauen-Nationalmannschaft hat ihre Vorbereitung auf die EuroVolley 2026 mit einem klaren 3:0 (25:22, 25:21, 25:22)-Erfolg gegen Ungarn abgeschlossen. Im zweiten Testspiel innerhalb von zwei Tagen im CAR Los Alcázares (Region Murcia) steigerte sich das Team von Trainer Pascual Saurín im Vergleich zum 3:1 vom Vortag und dominierte die Partie über weite Strecken – insbesondere im zweiten Satz mit 19 Angriffspunkten.

So lief die Partie

Satz 1 (25:22): Spanien legte schnelle fünf Punkte vor (16:11, 20:16) und ließ sich den Vorsprung auch in der Schlussphase nicht mehr nehmen. Ungarn verkürzte zwar auf 22:24, doch ein Doppelwechsel mit Raquel Lázaro und Jimena Fernández brachte die nötige Stabilität – Satzball verwandelt.

Satz 2 (25:21): Der zweite Durchgang war der deutlichste Satz für Spanien. 19 Angriffspunkte sprachen eine klare Sprache – insbesondere Diagonalangreiferin Julia de Paula zeigte ihre Klasse. Ungarn fand kaum Mittel gegen den spanischen Angriffsdruck.

Satz 3 (25:22): Ungarn startete mit mehr Präzision, vor allem im Block. Spanien arbeitete sich über den Gegenstoß zurück, erneut mit Julia de Paula als zentraler Anspielstation. Die Führung blieb knapp, aber Spanien ließ sich nicht abhängen und schloss den Satz mit 25:22 ab.

Nach dem offiziellen Ende wurde auf Wunsch beider Trainer ein zusätzlicher bilateraler Block von zwei Sätzen gespielt, in dem vor allem Spielerinnen wie Jimena Fernández, Carolina Camino, Helena Orejas und Ariadna Priante Einsatzzeit erhielten. Diese Sätze gingen mit 16:25 und 20:25 an Ungarn.

Der Wendepunkt

Der entscheidende Moment kam früh im zweiten Satz. Nach einem knappen, aber gewonnenen ersten Satz steigerte Spanien die Annahme- und Angriffsquote drastisch. Mit 19 Angriffspunkten – ohne nennenswerte Eigenfehler – zog Spanien auf 16:9 davon. Ungarns Trainer reagierte mit Auszeiten und Wechseln, doch der Rückstand war zu groß. Ab diesem Zeitpunkt hatte Spanien die Kontrolle über das Spiel.

Die Schlüsselspielerinnen

  • Julia de Paula (Spanien) – Die Diagonalangreiferin war die torgefährlichste Spielerin auf dem Feld. Im zweiten Satz allein entscheidend an der Brechung des ungarischen Blocks beteiligt, insgesamt die konstanteste Punktesammlerin. Spielerin des Spiels.
  • Patricia Aranda (Spanien) – Die erfahrene Zuspielerin dirigierte das spanische Spiel mit hohem Tempo und verteilte die Angriffe variabel auf Varela, Schlegel und de Paula.
  • Lucía Varela (Spanien) – Die Mittelblockerin war sowohl im Angriff (erste Tempo-Bälle) als auch im Block eine verlässliche Größe.
  • Lilla Kiss (Ungarn) – Eine der wenigen Ungarinnen, die über alle drei Sätze Akzente setzen konnte, insbesondere im Angriff über Position 4.

Spielerin der Partie

Julia de Paula (Spanien) – Die Diagonalangreiferin war die herausragende Spielerin des Spiels und die Konstante im spanischen Angriffsspiel über alle drei Sätze.

By the Numbers – interpretiert

  • Satzpunkte: 75:65 (Spanien) – Das kumulierte Punkteverhältnis von 75:65 (25,0 zu 21,7 pro Satz) zeigt, dass Spanien jeden Satz souverän, aber nicht deklassierend gewann. Ungarn blieb in jedem Satz auf Schlagdistanz, konnte jedoch nie eine Führung über die entscheidende Phase retten.
  • 19 Angriffspunkte im zweiten Satz – Spanien steigerte die Angriffseffizienz im zweiten Durchgang massiv, was den höchsten Satzunterschied erklärte (25:21 vs. 25:22 in den anderen Sätzen).
  • Doppelwechsel als taktisches Mittel – Trainer Saurín setzte in kritischen Phasen auf den Doppelwechsel (Lázaro/Fernández), der Spaniens Aufschlag- und Blockstabilität jeweils erhöhte.

Was das Ergebnis bedeutet

Spanien beendet die Vorbereitung auf die EuroVolley 2026 (21. August bis 6. September) mit zwei Siegen gegen Ungarn (3:1 am 16. August, 3:0 am 17. August). Das Team reist noch in dieser Woche nach Baku (Aserbaidschan), wo es in Gruppe D auf Portugal, die Niederlande, Belgien, Rumänien und Gastgeber Aserbaidschan trifft. Es ist Spaniens neunte EM-Teilnahme, die vierte in Folge.

Ungarn steht ebenfalls im EM-Feld und spielt in Gruppe C in Szeged (Ungarn) gegen Polen, die Türkei, Finnland, die Slowakei und Aserbaidschan – mit Heimvorteil in der eigenen Gruppenphase.

Für Spanien geht es am 21. August 2026 mit dem Auftaktspiel gegen Portugal los, für Ungarn am selben Tag gegen Finnland.

Fazit

Spanien zeigte eine reife, kontrollierte Leistung ohne große Schwächephasen. Nach dem etwas holprigen ersten Satz am Vortag (22:25 verloren) war die Steigerung am zweiten Tag deutlich: drei gewonnene Sätze, keine Satzrückstände, ein ausgeglichener Kader, der rotieren konnte. Die Formkurve zeigt vor dem EM-Start klar nach oben. Ungarn hingegen muss Wege finden, seine Angriffsbemühungen gegen starke Blöcke wie den spanischen über längere Phasen konstant zu halten.

Rivalität seit 2012

Spain W vs Hungary W Direkter Vergleich· 5

Spain W und Hungary W trafen 5 Mal aufeinander — Spain W gewann 5 Mal, Hungary W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2012 zurück. Spain W führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 18 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.60 pro Spiel (15 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (60%). In 5 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Spain W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2026.

5
Siege
Unentschieden
0
·
0
Siege
Tore gesamt
18 · 3.6/Spiel
Beide getroffen
3/5 · 60%
Über 2,5
5/5 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 18. Aug. 2026