USA W besiegt Brasilien W mit 3:0 (26:24, 25:22, 25:16) in der VNL-Vorrunde und sichert sich den Top-Setzplatz für die Finals in Macau. Avery Skinner überragt mit 21 Punkten.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungUSA W deklassiert Brasilien W und sichert sich den Top-Setzplatz für die VNL-Finals
Die US-amerikanische Frauen-Nationalmannschaft hat am 12. Juli 2026 in Osaka, Japan, mit einem beeindruckenden 3:0 (26:24, 25:22, 25:16)-Sieg gegen Brasilien den ersten Platz in der Vorrundentabelle der Volleyball Nations League (VNL) 2026 klargemacht. Mit einer Bilanz von 10 Siegen und 2 Niederlagen beendet das Team von Trainer Erik Sullivan die Gruppenphase als Spitzenreiter und trifft im Viertelfinale der VNL-Finals in Macau (China) auf den Achtplatzierten.
Wie es lief
Der erste Satz war eine enge Kiste. Brasilien startete furios und lag früh 5:1 vorne, was die USA zu einer frühen Auszeit zwang. Die US-Girls kämpften sich zurück – ein herausragender Ball von Logan Eggleston und ein anschließender Kill von Avery Skinner brachten den Anschluss (8:6). Jordan Thompson drehte mit drei Punkten in Folge (Block, zwei Kills) die Partie zur ersten US-Führung (13:12). Brasilien konterte und glich mehrfach aus. Nach einem 24:23 für die USA wehrte Brasilien zunächst einen Satzball ab, doch Eggleston und Skinner sorgten mit einem Kill und einem erfolgreichen Overpass-Punkt für das 26:24.
Im zweiten Satz legten die USA dank aufeinanderfolgender Blocks von Eggleston und Dana Rettke früh mit 6:4 vor. Brasilien konterte mit einer 7:1-Serie zur 13:9-Führung. Die USA antworteten mit einem 8:4-Lauf und glichen zum 17:17 aus. Skinner erzielte drei wichtige Punkte, Thompson brachte die USA mit 23:20 in Führung. Brasilien verkürzte noch auf 23:22, aber ein weiterer Kill von Skinner und ein brasilianischer Angriffsfehler besiegelten den Satz mit 25:22.
Der dritte Satz war die stärkste Demonstration der USA. Nach einem relativ ausgeglichenen Start (8:7) zog Brasilien auf 13:10 davon – doch dann folgte der alles entscheidende Lauf. Die USA starteten einen 15:3-Run, der von Egglestons Blocks dominiert wurde. Eggleston blockte zum 13:13, 17:14 und 18:15, servierte ein Ass zum 20:15 und setzte mit einem weiteren Block und einem Ass zum 24:15 den Schlusspunkt. Skinner beendete die Partie mit ihrem fünften Kill im dritten Satz zum 25:16.
Der Wendepunkt
Die 15:3-Aufholjagd der USA im dritten Satz war der entscheidende Moment. Nachdem Brasilien auf 13:10 davonzog und die Partie hätte kippen können, übernahmen die USA mit einer Serie von Blocks und stabiler Annahme die totale Kontrolle. Vier Blocks von Eggleston in diesem Run allein unterstrichen die defensive Überlegenheit der USA, die Brasilien schlicht keine Chance mehr ließ.
Die Schlüsselspielerinnen
Avery Skinner (USA) – Die Außenangreiferin war mit 18 Kills und insgesamt 21 Punkten die überragende Spielerin des Matches. Dazu kamen drei Blocks und fünf Abwehraktionen. Sie erzielte allein im ersten Satz neun Punkte (acht Kills, ein Block) und traf in den entscheidenden Phasen stets die richtige Wahl.
Jordan Thompson (USA) – 16 Punkte (14 Kills, 2 Blocks) und zehn Digs untermauerten ihren Status als eine der besten Diagonalangreiferinnen der Welt. Ihre drei Punkte in Serie im ersten Satz gaben den USA die erste Führung.
Logan Eggleston (USA) – Mit 14 Punkten (fünf Blocks, sieben Kills, ein Ass) und zwölf Digs war sie die defensiv auffälligste Spielerin. Ihre Blockserie im dritten Satz (vier Blocks) war spielentscheidend.
Katherina Bosini (Brasilien) – Die brasilianische Angreiferin kämpfte mit 13 Punkten, konnte aber gegen die starke US-Blockarbeit nicht ihr volles Potenzial entfalten.
Was die Zahlen verraten
Die USA beendeten die Partie mit einer Angriffseffizienz von .311 und einem Vorsprung von 46:42 bei den Kills, 13:9 bei den Blocks und 15:8 bei den Eigenfehlern. Die deutlich geringere Fehlerquote (15 zu 8) war ein entscheidender Faktor – Brasilien schenkte der USA fast einen ganzen Satz an Fehlern. Die Blockarbeit der USA dominierte besonders im dritten Satz mit 7:1. Die Aufschlagbilanz (2:3 für Brasilien) war der einzige Bereich, in dem Brasilien leicht vorne lag.
Was es bedeutet
Mit 10:2 Siegen sicherten sich die USA den ersten Platz in der VNL-Vorrunde und damit den Top-Setzplatz für die Finals in Macau, China, die am 22. Juli beginnen. Die USA treffen dort im Viertelfinale auf den Achtplatzierten. Brasilien beendete die Vorrunde mit einer Bilanz von 8:4 Siegen und muss als gesetztes Team ebenfalls in die K.o.-Phase. Die Mannschaft von Trainer José Roberto Guimarães zeigte im dritten Satz deutliche Schwächen in der Annahme und Blockarbeit, die es bis zu den Finals zu korrigieren gilt.
Fazit
Die USA demonstrierten gegen den Weltranglistenzweiten Brasilien eine beeindruckende Breite im Kader und taktische Disziplin. Die 15:3-Serie im dritten Satz war ein Ausrufezeichen an die Konkurrenz vor den Finals. Brasilien hingegen offenbarte vor allem in der Blockarbeit und Fehlerkontrolle klare Baustellen. Sullivan warnte jedoch: „Ich denke, wir sind bei einer Sechs oder Sieben von zehn. Ich mag, was wir tun, aber was zählt, ist der nächste Gegner.“
USA W und Brazil W trafen 40 Mal aufeinander — USA W gewann 23 Mal, Brazil W 17 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. USA W führt den Direktvergleich mit 23 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 149 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.73 pro Spiel (82 für die Heimmannschaft, 67 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (55%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
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API-Daten: 15. Juli 2026

