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Pro ASaison 2025-2026

Phoenix Hagen vs Kirchheim

7. Juni 2026 um 16:00
9382
Auswärts

Kirchheim

AI

Phoenix Hagen gewinnt das ProA-Finalrückspiel mit 93:82 gegen Kirchheim, dreht die Hinspielniederlage und sichert sich nach dem Aufstieg auch die Meisterschaft.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Phoenix Hagen besiegte Kirchheim 93:82. Das Spiel fand in der Pro A 2025-2026 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Phoenix Hagen krönt historische Saison mit ProA-Meisterschaft

Phoenix Hagen hat sich nach dem bereits zuvor feststehenden Aufstieg in die Basketball-Bundesliga auch den Meistertitel der ProA gesichert. Im Rückspiel des Finales besiegten die Westfalen die Bozic Estriche Knights Kirchheim vor ausverkaufter Ischelandhalle (3.145 Zuschauer) mit 93:82 (26:25, 15:21, 22:13, 30:23) und drehten damit die 82:86-Hinspielniederlage aus dem ersten Duell vier Tage zuvor.

In der Addition beider Partien setzte sich Hagen mit 175:168 durch und krönte eine ohnehin schon historische Saison mit dem Gewinn der ProA-Trophäe.

Der Spielverlauf: Eine Frage der zweiten Halbzeit

Die Partie begann mit einem hohen Tempo – von müden Beinen nach einer langen Saison war nichts zu spüren. Beide Teams ließen es aus der Distanz regnen, und Hagen sicherte sich das erste Viertel mit 26:25. Die Führung war jedoch brüchig, wie sich im zweiten Abschnitt zeigen sollte.

Kirchheim, angeführt von einem überragenden Phillip Russell, übernahm zunehmend die Kontrolle. Russell traf aus der Distanz und war mit 31 Punkten (6/13 FG, 15/18 FT, 4 Dreier) der mit Abstand beste Werfer des Spiels. Zur Halbzeit lagen die Gäste mit 46:41 vorn – Hagen drohte der zweite Final-K.o. in Folge.

Doch dann kam die Kabinenansprache. Phoenix kam wie verwandelt aus der Pause zurück. Devin Schmidt brachte mit zwei schnellen Dreiern das Momentum endgültig auf Hagener Seite. Tim Uhlemann, der vier seiner sechs Dreier verwandelte, und Jeffrey Carroll gesellten sich hinzu. Das dritte Viertel gewann Hagen mit 22:13 – die Wende war geschafft.

Im Schlussviertel ließen die Feuervögel nichts mehr anbrennen. Tim Uhlemann sorgte mit einem Dreier für die bis dahin höchste Führung (71:63, 33. Minute). Als Tylan Pope (Kirchheim) in der Crunchtime von Downtown traf, antwortete Hagen postwendend. Wenige Sekunden vor dem Ende durfte die Halle endlich den Titel bejubeln.

Die Helden des Abends

Gleich fünf Spieler punkteten für Hagen zweistellig – ein Beleg für die beeindruckende Teamtiefe der Westfalen. Spielmacher Marcus Graves führte das Team mit 16 Punkten und sechs Assists an. Jeffrey Carroll steuerte 15 Zähler bei, Tim Uhlemann traf aus der Distanz nach Belieben (14 Punkte, 4/6 Dreier). Devin Schmidt kam ebenfalls auf 14 Punkte, Lucas N’Guessan auf 12.

Dazu dirigierte Bjarne Kraushaar das Hagener Spiel mit 9 Assists. Zusammen mit Graves (6 Assists) kamen die beiden auf beinahe genauso viele Vorlagen wie Kirchheim als gesamte Mannschaft (19).

Die Statistiker verzeichneten insgesamt 16 Führungswechsel und sechs Unentschieden – ein Spiegelbild einer packenden Finalserie.

Kirchheim kämpft, aber Hagener Tiefe entscheidet

Aufseiten der Knights stemmte sich vor allem Phillip Russell mit 31 Zählern gegen die Niederlage. Tylan Pope (13 Punkte, 7 Rebounds) und Dominique Mayer (12 Punkte) unterstützten ihn, doch letztlich war Hagen einfach tiefer besetzt. Als Team traf Hagen 41 Prozent aus der Distanz (17/41), während Kirchheim bei 39 Prozent landete.

Historische Saison gekrönt

Phoenix Hagen hatte sich bereits im Halbfinale gegen die Eisbären Bremerhaven in fünf Spielen durchgesetzt und damit als einziger Klub dieser Saison den Aufstieg in die BBL perfekt gemacht. Der Meistertitel ist nun die Krönung einer Spielzeit, die in die Vereinsgeschichte eingehen wird.

Kirchheim hatte dagegen aufgrund der nicht BBL-tauglichen Halle nicht um eine Lizenz im Oberhaus beworben – eine Entscheidung, die die sportliche Leistung der Knights in keiner Weise schmälert.

Besondere Gäste und ausverkauftes Haus

Zum letzten Saisonspiel gastierte unter anderem Sven Schultze in der Ischelandhalle. Auch David N’Guessan, niederländischer Nationalspieler und jüngerer Bruder von Phoenix-Center Lucas N’Guessan, ließ sich die Meistersause nicht entgehen. Neben Liga-Chef Christian Krings wohnte auch Hagens Oberbürgermeister Dennis Rehbein der abschließenden Ehrung bei.

Mit 3.145 Zuschauern war die Arena zum zehnten Mal in dieser Saison ausverkauft – ein Fan-Zuspruch, der seinesgleichen sucht in der ProA.

Ausblick

Für Hagen geht es nach dem Double aus Aufstieg und Meisterschaft nun in die Basketball-Bundesliga. Die Westfalen haben gezeigt, dass sie bereit sind für die höchste Spielklasse. Kirchheim hingegen wird in der ProA bleiben – als Vizemeister, der jederzeit wieder ein Wörtchen um die Spitze mitreden kann.

Rivalität seit 2025

Phoenix Hagen vs Kirchheim Direkter Vergleich· 3

Phoenix Hagen und Kirchheim trafen 3 Mal aufeinander — Phoenix Hagen gewann 1 Mal, Kirchheim 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2025 zurück. Kirchheim führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 3 Begegnungen an. Insgesamt fielen 480 Tore in diesen Partien, im Schnitt 160.00 pro Spiel (238 für die Heimmannschaft, 242 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (100%). In 3 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 96–75 im Jahr 2026.

Unentschieden
0
·
2
Siege
Tore gesamt
480 · 160.0/Spiel
Beide getroffen
3/3 · 100%
Über 2,5
3/3 · 100%

Letzte Begegnungen

4.6.26Pro A
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12.4.26Pro A
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13.12.25Pro A
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Torsreichstes Spiel: 9675 v 2026

Aktuelle Form

SSiegeUUnentschiedenNNiederl.

In den letzten 6 Spielen holte Phoenix Hagen 5 Siege, 0 Remis und 1 Niederlage. Kirchheim zeigt 4 Siege, 0 Remis und 2 Niederlagen aus 6 Partien.

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 13. Juni 2026