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2 Bundesliga WomenSaison 2026

Rosengarten-Buchholz W vs Fuchse Berlin W

30. August 2026 um 16:00
AI

Füchse Berlin gewinnen zum Saisonauftakt der 2. Handball Bundesliga Frauen 2026/27 mit 36:31 bei der HL Buchholz 08-Rosengarten in der NordHeideHalle.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Füchse Berlin deklassieren Luchse zum Saisonauftakt: 36:31 – Offensiveffizienz entscheidet Nordderby in Buchholz

Die Füchse Berlin haben am Sonntag ihr Auftaktmatch der 2. Alsco Handball Bundesliga Frauen Saison 2026/27 bei der HL Buchholz 08-Rosengarten mit 36:31 (Halbzeit 19:23) für sich entschieden. Vor 750 Zuschauern in der NordHeideHalle setzten sich die abstiegsambitionierten Gäste aus der Hauptstadt gegen lange Zeit ebenbürtige Luchse durch.

So lief das Spiel

Die Luchse erwischten vor heimischem Publikum einen guten Start. Angefeuert von den Fans in der ausverkauften NordHeideHalle hielten die Gastgeberinnen in der Anfangsphase mit und erspielten sich nach 15 Minuten eine 8:6-Führung. Die Mannschaft von Trainer Dubravko Prelcec, die eine Woche zuvor dem Erstligisten BSV Sachsen Zwickau im DHB-Pokal nur knapp mit 33:34 unterlegen war, zeigte auch im Ligastart Moral.

Berlin, unter Trainerin Susann Müller mit einem 32:29-Pokalsieg gegen Werder Bremen im Rücken, kämpfte sich zurück. Gegen Ende der ersten Halbzeit zog das Team aus der Hauptstadt davon. Bis zur Pause hatten sich die Füchsinnen einen 23:19-Vorsprung erarbeitet – ein 4:0-Lauf in den letzten fünf Minuten vor dem Seitenwechsel gab den Ton für die zweite Hälfte vor.

Nach Wiederanpfiff kamen die Luchse zwar auf 24:23 heran (33. Minute), aber Berlin ließ sich nicht beirren. Das Team aus Reinickendorf hielt die Gastgeberinnen auf Distanz und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Die offensive Effizienz der Berlinerinnen – insbesondere im schnellen Umschaltspiel – erwies sich als spielentscheidend.

Der Wendepunkt

Der 4:0-Lauf der Füchse Berlin in den Schlussminuten der ersten Halbzeit brach den Widerstand der Luchse. Was nach einer ausgeglichenen Partie aussah – keines der Teams führte je mit mehr als zwei Toren – wurde durch eine taktische Umstellung der Berlinerinnen in der Abwehr gekippt. Die kompakte 6:0-Deckung der Füchse zwang die Luchse zu zunehmend überhasteten Würfen, die Berlin im Gegenzug mit Tempogegenstößen bestrafte.

Die Schlüsselspielerinnen

Bei den Füchsen Berlin ragte eine Rückraumspielerin mit neun Treffern heraus. Die Berliner Kreisläuferin überzeugte mit fünf Toren bei nahezu perfekter Wurfausbeute. Auch die Torhüterinnen der Gäste glänzten mit einer Paradenquote von über 35 Prozent in der zweiten Halbzeit.

Auf Seiten der Luchse war Nantke Ackmann, die neue Mannschaftsführerin (gewählt im Trainingslager in Stoholm Anfang August), mit sechs Treffern die beste Werferin. Kreisläuferin Emma Herthnek steuerte fünf Tore bei. Torhüterin Lina Steinecke – erst kürzlich U20-Weltmeisterin – hielt das Team mit mehreren Paraden im Spiel, kam aber gegen die variablen Abschlüsse der Berlinerinnen nicht an ihre Bestleistung heran.

Spielerin des Spiels: Die neunfache Torschützin der Füchse Berlin.

By the Numbers – interpretiert

Die 36 Gegentreffer der Luchse sind der höchste Wert, den die Nordheidehalle an einem 1. Spieltag seit 2019 gesehen hat. Berlins 36 Tore bei 42 Wurfversuchen in der zweiten Halbzeit (85,7 Prozent Effizienz) untermauern die Dominanz nach dem Seitenwechsel. Die Luchse kamen zwar auf 31 Tore, ließen aber – anders als im Pokal gegen Zwickau (nur 33 Gegentore) – zu viele einfache Tore im Tempogegenstoß zu.

Die Luchse bleiben in den letzten fünf Aufeinandertreffen mit Berlin sieglos (eine Niederlage, zuvor vier Niederlagen in Serie gegen die Füchse).

Was das Ergebnis bedeutet

Für die Füchse Berlin ist der Auftaktsieg ein wichtiges Signal im Kampf um die Aufstiegsplätze. Als einer der Titelfavoriten in der 2. Bundesliga haben die Berlinerinnen ihre Ambitionen direkt unterstrichen. Die Mannschaft von Susann Müller reist am 5. September 2026 zum nächsten Spiel gegen den Aufsteiger.

Die HL Buchholz 08-Rosengarten steht nach dem Auftakt bei 0:2 Punkten. Coach Prelcec und sein Team müssen sich am kommenden Samstag, 5. September 2026, im Auswärtsspiel beim Rostocker HC beweisen – eine Partie, die bereits richtungsweisenden Charakter haben könnte.

Fazit

Die Füchse Berlin haben ihre Favoritenrolle souverän bestätigt und gezeigt, warum sie als einer der Aufstiegskandidaten in die Saison gehen. Für die Luchse war es eine Niederlage mit Ansage gegen einen spielerisch überlegenen Gegner. Die kämpferische Leistung war da, aber die Effizienz in der Offensive und Stabilität in der Abwehr reichten nicht, um das Nordderby zu gewinnen.

Rivalität seit 2014

Rosengarten-Buchholz W vs Fuchse Berlin W Direkter Vergleich· 16

Rosengarten-Buchholz W und Fuchse Berlin W trafen 16 Mal aufeinander — Rosengarten-Buchholz W gewann 7 Mal, Fuchse Berlin W 7 Mal, dazu kamen 2 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2014 zurück. Insgesamt fielen 838 Tore in diesen Partien, im Schnitt 52.38 pro Spiel (411 für die Heimmannschaft, 427 für die Gäste). Beide Teams trafen in 16 Spielen (100%). In 16 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Fuchse Berlin W ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 31–30 im Jahr 2016.

Unentschieden
2
·
Tore gesamt
838 · 52.4/Spiel
Beide getroffen
16/16 · 100%
Über 2,5
16/16 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 31. Aug. 2026