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29. August 2026 um 13:30
Heim

HOJ W

3034
Auswärts

Horsens W

AI

Horsens W siegt 34:30 bei HØJ W in der Bambusa Kvindeligaen. Nach 14:13-Pausenrückstand drehte Horsens die Partie in der zweiten Halbzeit.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Horsens W dreht die Partie: 34:30-Auswärtssieg nach erstem Durchhänger

Horsens Håndbold Elite hat am 29. August 2026 in der Bambusa Kvindeligaen Women einen 34:30 (13:14)-Auswärtssieg bei HØJ Elite Kvinder gefeiert. Vor 991 Zuschauern in der Farum Arena drehte Horsens einen 13:14-Halbzeitrückstand in eine souveräne zweite Hälfte und feierte den zweiten Saisonsieg.

Damit stehen beide Teams nach zwei Spieltagen bei je einem Sieg und einer Niederlage – HØJ auf Platz 7, Horsens auf Rang 8 der Tabelle.

So verlief die Partie

HØJ erwischte den besseren Start. Nadia Mielke-Offendal eröffnete nach 2:27 Minuten per Durchbruch, und über Julie Groth Persson (3.) und Anne Cathrine Delfs Lundbye (4.) zog das Heimteam auf 3:1 davon. Horsens kam durch Laura Holm per Siebenmeter (3.) und Alma Skretting (5.) zwar immer wieder heran, doch HØJ blieb effizienter.

Den ersten grösseren Vorsprung erarbeiteten sich die Gastgeberinnen um die 20. Minute: Nach einem Team-Timeout von Horsens (20:24) legten Anne Cathrine Delfs Lundbye per 2.-Welle-Konter und Trine Elise Wacker Mortensen per 1.-Welle-Konter zum 13:8 nach. Horsens kämpfte sich jedoch zurück — angeführt von Thea Rasmussen, die drei Tore in fünf Minuten erzielte (26.-29. Minute) und den Rückstand auf 13:14 zur Pause verkürzte.

Die Wende nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel kam Horsens deutlich stärker aus der Kabine. Smilla Hede, Laura Holm und Katrín Tinna Jensdóttir drehten das Spiel binnen vier Minuten von 15:13 auf 17:18 (37. Minute). Was folgte, war eine Abfolge von Führungswechseln: Beide Teams schenkten sich nichts, trafen fast im Minutentakt.

Beim 26:26 (52.) schien HØJ noch einmal zurück im Spiel. Doch Horsens zeigte die grössere Nervenstärke. Louise Søndergaard dirigierte das Angriffsspiel — ihre 13 Assists sind ein herausragender Wert —, und Sidsel Poulsen (4 Tore, alle in der zweiten Hälfte) sowie Thea Rasmussen (insgesamt 6 Tore) trafen in den entscheidenden Phasen.

Die Vorentscheidung fiel in der 57. Minute: Sidsel Poulsen netzte zum 29:32 ein. HØJ nahm sofort das Team-Timeout, doch Nina Danos Anschlusstreffer zum 30:33 (59.) war zu wenig. Katrín Tinna Jensdóttir setzte mit ihrem Treffer zum 30:34 kurz vor Schluss den Schlusspunkt.

Der Wendepunkt

Horsens' Team-Timeout in der 46. Minute beim Stand von 23:21 für HØJ erwies sich als taktischer Wendepunkt. Danach erzielte Horsens drei Treffer in Folge (Thea Rasmussen, Smilla Hede, Tea Hein) und stellte auf 23:24 — eine Führung, die Horsens bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand gab.

Die Schlüsselspielerinnen

Nina Dano (HØJ) war mit 9 Toren (6/11 Feld, 3/4 Siebenmeter) und 4 Assists die beste Torschützin des Spiels. Ihre Trefferquote von 60 % bei 15 Versuchen unterstreicht ihre Bedeutung für das HØJ-Angriffsspiel.

Louise Søndergaard (Horsens) war mit 14 Torbeteiligungen (4 Tore, 13 Assists) die überragende Akteurin. Ihre Spielübersicht und Anspiele aus dem Rückraum waren der Schlüssel zu Horsens' starkem zweiten Durchgang.

Thea Rasmussen (Horsens) erzielte 6 Tore bei 11 Versuchen, darunter drei in der entscheidenden Phase vor der Halbzeitpause, die Horsens im Spiel hielten.

Mathilde Bisgaard (Horsens) parierte 15 von 42 Feldwürfen (35,71 %) und hielt einen von vier Siebenmetern — eine entscheidende Leistung, die Horsens die nötige Stabilität gab.

Die Zahlen im Kontext

Horsens' 13 Assists allein durch Louise Søndergaard zeigen die klare Spielstruktur der Gäste im Rückraum. HØJ verteilte die Tore breiter (10 Torschützinnen), hatte aber mit Nina Dano (9) nur eine wirkliche Konstante. Die Torhüterinnenleistung sprach für Horsens: Während Mathilde Bisgaard 34,78 % der Würfe hielt, kamen HØJs Schlussfrauen Mathilde Berner Rømer (26,32 %) und Emily Stang Sando (33,33 %) auf insgesamt 13 Paraden bei 42 gegnerischen Würfen (30,95 %).

Besonders auffällig: Horsens erzielte seine Tore zu einem hohen Anteil aus der ersten und zweiten Angriffswelle — ein Zeichen für effektives Umschaltspiel nach Ballgewinnen.

Was das Ergebnis bedeutet

Für beide Teams war es das zweite Saisonspiel. Horsens hatte am 26. August eine deutliche 21:33-Niederlage gegen Viborg HK kassiert, während HØJ am selben Tag 30:24 bei EH Aalborg gewonnen hatte. Mit dem Sieg in der Farum Arena verbessert sich Horsens auf 2 Punkte und stellt die Weichen für die Meisterschaftsrunde.

HØJ trifft als Nächstes auswärts auf Silkeborg-Voel KFUM, Horsens empfängt Sønderjyske Kvindehåndbold (beide am 2. September 2026).

Fazit

Horsens zeigte in der zweiten Halbzeit, warum sie den direkten Vergleich mit HØJ nun mit 3:0 Siegen anführen. Nach einem schwachen Start und einer durchwachsenen ersten Halbzeit steigerten sich die Gäste vor allem im Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis und belohnten sich mit einem verdienten Auswärtssieg. HØJ hingegen muss die vielen vergebenen Chancen in der Schlussphase aufarbeiten — der 0:3-Rückstand im direkten Duell gegen Horsens wird zur mentalen Hypothek.

Rivalität seit 2025

HOJ W vs Horsens W Direkter Vergleich· 3

HOJ W und Horsens W trafen 3 Mal aufeinander — HOJ W gewann 0 Mal, Horsens W 3 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2025 zurück. Horsens W führt den Direktvergleich mit 3 Siegen aus 3 Begegnungen an. Insgesamt fielen 177 Tore in diesen Partien, im Schnitt 59.00 pro Spiel (83 für die Heimmannschaft, 94 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (100%). In 3 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Horsens W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 29–31 im Jahr 2026.

0
Siege
Unentschieden
0
·
3
Siege
Tore gesamt
177 · 59.0/Spiel
Beide getroffen
3/3 · 100%
Über 2,5
3/3 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 30. Aug. 2026