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2 Bundesliga WomenSaison 2026

Werder Bremen W vs Mainz W

29. August 2026 um 18:30
2234
Auswärts

Mainz W

AI

Werder Bremen verliert Saisonauftakt in der 2. Handball-Bundesliga Frauen klar mit 22:34 gegen Mainz 05 – Mainz überzeugt trotz Roter Karte.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

So verlief die Partie

Die ersten 30 Minuten blieben ausgeglichen. Werder hielt über weite Strecken mit, lag zur Pause aber mit 12:17 im Rückstand – fünf Tore Unterschied, aber noch nicht vorentscheidend. Nach dem Seitenwechsel drehte Mainz jedoch endgültig auf. Christin Kühlborn und Rugile Bartaseviciute trafen mehrfach aus dem Rückraum, während sich die Bremer Abwehr immer häufiger Lücken leistete.

In der 41. Minute erhöhte Kühlborn per Siebenmeter auf 14:22, nur eine Minute später legte Bartaseviciute nach (14:23). Die Vorentscheidung fiel, als Mainz bis zur 46. Minute auf 14:25 davonzog – und das trotz einer Roten Karte gegen Lena Thoss (46.), die nach einer Zweiminutenstrafe (45.) die vorzeitige Dusche sah. In Unterzahl ließ Mainz dennoch nicht nach.

Werder stemmte sich im Schlussdrittel vergeblich. Luise Albert traf per Siebenmeter (52.) und aus dem Spiel heraus (54., 55.), doch Mainz hatte stets eine Antwort parat. In der Schlussminute erzielte Christine Burgard das 21:34, ehe Lara Niemann per Schlusspfiff auf 22:34 verkürzte.

Der Wendepunkt

Mainz zog zwischen der 38. und 50. Minute von 13:18 auf 16:28 davon – ein 10:2-Lauf, der die Partie entschied. Werder fand in dieser Phase kein Mittel gegen das schnelle Umschaltspiel der Rheinhessinnen. Dass Mainz 05 in dieser Druckphase kurzzeitig in Unterzahl agierte (rote Karte Thoss, 46.), spielte keine Rolle: Die Gäste blieben auch mit einer Spielerin weniger gefährlich.

Die Schlüsselspielerinnen

Luise Albert (Werder Bremen) war die beste Torschützin der Gastgeberinnen mit vier Treffern, darunter zwei verwandelte Siebenmeter. Sie vergab allerdings auch einen Strafwurf (36.) – eine Szene, die den Bremer Aufwärtstrend hätte einleiten können.

Christin Kühlborn (Mainz 05) traf dreimal, davon zweimal per Siebenmeter, und war die ruhende Pol im Mainzer Angriffsspiel. Rugile Bartaseviciute steuerte ebenfalls drei Tore bei und war mit ihrer Physis im Rückraum kaum zu stoppen.

Lena Thoss (Mainz 05) erlebte einen zwiespältigen Abend: ein Treffer (43.), dann Zweiminutenstrafe (45.) und schließlich die Rote Karte (46.).

Zahlen, die die Partie erklären

Der Halbzeitstand von 12:17 spiegelte ein relativ ausgeglichenes erstes Drittel wider. In Hälfte zwei zog Mainz auf 20:31 davon – eine Steigerung von drei auf 14 Tore Vorsprung im zweiten Abschnitt. Der 10:2-Zwischenspurt der Mainzerinnen zwischen der 38. und 50. Minute war der statistisch klarste Indikator für die Richtung des Spiels. Werder konnte trotz numerischer Überlegenheit nach Thoss' Platzverweis kein Kapital schlagen.

Der direkte Vergleich beider Teams zeigt vor dieser Partie 18 Duelle mit 10 Bremer Siegen und 8 Mainzer Erfolgen – der höchste Sieg datierte aus dem Vorjahr (29:41 für Mainz). Mit dem 22:34 hat Mainz nun nachgelegt.

Was das Ergebnis bedeutet

Für Werder Bremen ist der Auftakt nach Maßstäben einer ambitionierten Saison enttäuschend. Nach dem Pokalaus bei den Füchsen Berlin (29:32 am 21. August) steht das Team von Trainer*in bereits unter Druck. Am 5. September gastiert Werder beim HSV Solingen-Gräfrath.

Mainz 05 startet mit einem Ausrufezeichen und empfängt am 2. Spieltag (5. September) die SG 09 Kirchhof.

Fazit

Mainz 05 präsentierte sich von der ersten Minute an abgeklärter und zielstrebiger. Werder Bremen hing offensiv zu lange und zeigte in der Defensive Schwächen, die ein ambitioniertes Team in dieser Liga bestraft. Der Auftakt mahnt die Bremerinnen – die Mainzerinnen können mit breiter Brust in die nächsten Aufgaben gehen.

Rivalität seit 2015

Werder Bremen W vs Mainz W Direkter Vergleich· 18

Werder Bremen W und Mainz W trafen 18 Mal aufeinander — Werder Bremen W gewann 10 Mal, Mainz W 8 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2015 zurück. Werder Bremen W führt den Direktvergleich mit 10 Siegen aus 18 Begegnungen an. Insgesamt fielen 1012 Tore in diesen Partien, im Schnitt 56.22 pro Spiel (513 für die Heimmannschaft, 499 für die Gäste). Beide Teams trafen in 18 Spielen (100%). In 18 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 29–41 im Jahr 2025.

Unentschieden
0
·
8
Siege
Tore gesamt
1012 · 56.2/Spiel
Beide getroffen
18/18 · 100%
Über 2,5
18/18 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 30. Aug. 2026