Tschechische Republik — Eishockey
Alle Eishockey-Ligen aus Tschechische Republik durchsuchen. Tabellen, Spielpläne und Statistiken.
ELJ
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Typ: LeagueExtraliga
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Typ: League2. Liga - West
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Überblick 1. Apr. 2026
Tschechische Republik ist eine der traditionellen Großmächte des Welt-Eishockey mit einer Hockeykultur, die für eine Nation dieser Größe außerordentlich tief verwurzelt ist. Das Land stellt 86 Mannschaften in 37 Ligen auf, wobei die ELJ als einer der stärksten nationalen Wettbewerbe Europas gilt. Das tschechische Eishockey hat im Verhältnis zur Bevölkerungszahl eine bemerkenswerte Anzahl von NHL-Stars und internationalen Meistern hervorgebracht.
Der Sport erfreut sich im ganzen Land großer Beliebtheit und zieht regelmäßig leidenschaftliche Fans in die Arenen in Prag, Brünn, Ostrava, Pilsen und Dutzenden kleinerer Städte. Die Extraliga ist für ihre taktische Raffinesse und Spielqualität bekannt und dient sowohl als eigenständiger Wettbewerb als auch als Entwicklungsweg für Spieler, die in der NHL und anderen Topligen spielen werden.
Die Glanzzeit der tschechischen Nationalmannschaft Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre -- mit olympischem Gold 1998 und Weltmeistertiteln 1996, 1999, 2000, 2001, 2005 und 2010 -- zementierte den Ruf des Landes als Hockeysupermacht. Legendäre Spieler wie Jaromir Jagr, Dominik Hasek und Patrik Elias haben Generationen inspiriert und dafür gesorgt, dass Eishockey ein zentrales Element der tschechischen Nationalidentität bleibt.
Geschichte 1. Apr. 2026
Die Geschichte des Eishockey in dem, was heute Tschechische Republik ist, reicht bis ins frühe 20. Jahrhundert zurück, als 1908 der Böhmische Eishockeyverband gegründet wurde. Unter der tschechoslowakischen Flagge wurde die Nationalmannschaft zu einer bedeutenden Kraft im internationalen Eishockey und gewann 1947 die Weltmeisterschaft, wobei eine erbitterte Rivalität mit der Sowjetunion entstand, die über den Sport hinausging und tiefe politische Bedeutung hatte.
Die Weltmeisterschaftsspiele 1969 zwischen der Tschechoslowakei und der Sowjetunion, gespielt weniger als ein Jahr nach der Invasion des Warschauer Pakts, wurden zum Symbol des nationalen Widerstands und zählen zu den emotional aufgeladensten Spielen der Hockeygeschichte. Nach der samtenen Scheidung 1993 etablierte sich die Tschechische Republik schnell als eigenständige Hockeymacht.
Die Krönung kam bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano, wo ein von Dominik Hasek -- weithin als einer der größten Torhüter der Hockeygeschichte geehrter Spieler -- geführtes Team die Goldmedaille gewann und Russland im Finale besiegte. Die Nationalmannschaft begann anschließend eine außergewöhnliche Serie von Weltmeisterschaftserfolgen mit Titeln 1996, 1999, 2000, 2001, 2005 und 2010. Diese anhaltende Dominanz, getragen von Generationen weltklassiger Spieler, hat Eishockey zum unbestrittenen Nationalsport Tschechische Republiks gemacht.
- —1908 — Böhmischer Eishockeyverband in Prag gegründet
- —1947 — Tschechoslowakei gewinnt die Weltmeisterschaft
- —1969 — Tschechoslowakei besiegt die Sowjetunion bei der WM nach der Invasion im Prager Frühling
- —1993 — Tschechischer Eishockeyverband nach der Auflösung der Tschechoslowakei gegründet
- —1998 — Tschechien gewinnt olympisches Gold in Nagano mit Dominik Hasek im Tor
- —2010 — Tschechien gewinnt seinen sechsten Weltmeistertitel
Verband 1. Apr. 2026
Der Tschechische Eishockeyverband (Český svaz ledního hokeje, CSLH) ist der Dachverband für Eishockey in Tschechische Republik. Seine Ursprünge reichen bis zum Böhmischen Eishockeyverband von 1908 zurück, was ihn zu einer der ältesten Hockeyorganisationen der Welt macht. Der moderne Verband wurde 1993 nach der Auflösung der Tschechoslowakei neu gegründet.
Der CSLH überwacht die Tschechische Extraliga, die unteren nationalen Ligen, die Nationalmannschaftsprogramme auf allen Altersebenen sowie die Basisentwicklung. Als Mitglied der IIHF spielt er eine einflussreiche Rolle in der internationalen Hockeyverwaltung, was den Status des Landes als eine der traditionellen Hockeymächte widerspiegelt.
Ligasystem 1. Apr. 2026
Das Eishockey-Ligasystem in Tschechische Republik gehört zu den am weitesten entwickelten in Europa. Die Tschechische Extraliga, die erste Spielklasse, umfasst 14 Mannschaften, die in einer regulären Saison mit anschließenden Playoffs gegeneinander antreten. Sie gilt weithin als eine der stärksten nationalen Ligen im europäischen Eishockey und bringt regelmäßig Spieler hervor, die in die NHL wechseln.
Unterhalb der Extraliga fungiert die Chance Liga (früher die First Liga) als zweite Spielklasse, mit Auf- und Abstieg zwischen den beiden Divisionen. Weitere regionale und Amateurligen erweitern die Pyramide und stellen sicher, dass wettbewerbsfähiges Hockey im ganzen Land verfügbar ist. Der Czech Hockey Cup bietet während der Saison zusätzlichen Pokalwettbewerb.
Erfolge 1. Apr. 2026
Tschechische Republik ist eine der erfolgreichsten Nationen in der Geschichte des internationalen Eishockey. Die Nationalmannschaft hat sechs IIHF-Weltmeistertitel gewonnen (1996, 1999, 2000, 2001, 2005 und 2010), darunter eine außergewöhnliche Serie von drei aufeinanderfolgenden Goldmedaillen von 1999 bis 2001. Die Weltmeisterschaftsbilanz der Tschechischen Republik umfasst auch die unter tschechoslowakischer Flagge errungenen Titel, was das internationale Erbe des Landes weiter vertieft.
Den Höhepunkt bildeten die Olympischen Winterspiele 1998 in Nagano, wo das tschechische Team -- angeführt vom legendären Dominik Hasek -- die Goldmedaille bei den ersten Olympischen Spielen mit voller NHL-Beteiligung gewann. Tschechische Spieler erzielten auch enorme individuelle Erfolge: Jaromir Jagr hält zahlreiche NHL-Rekorde, und Dominik Hasek gewann zweimal die Hart Trophy als wertvollster Spieler der NHL. Der Beitrag des Landes zum Welteishockey ist in Relation zu seiner Bevölkerung von rund zehn Millionen Menschen wohl einzigartig.
Infrastruktur 1. Apr. 2026
Tschechische Republik verfügt über eine hervorragende Eishockey-Infrastruktur mit modernen Arenen in nahezu jeder größeren Stadt. Die O2 Arena in Prag mit einer Kapazität von über 17.000 Plätzen ist die größte Hockeyspielstätte des Landes und beherbergt regelmäßig Weltmeisterschaftsspiele und andere internationale Veranstaltungen. Weitere bedeutende Arenen sind die DRFG Arena in Brünn, die Ostravar Arena in Ostrava sowie Spielstätten in Pilsen, Liberec und Pardubice. Die weiträumige Verteilung hochwertiger Arenen spiegelt die tiefen Wurzeln des Sports im gesamten Land wider.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die tschechische Extraliga?
Die tschechische Extraliga ist die höchste professionelle Eishockeyliga in Tschechien mit 14 Mannschaften. Sie gilt als eine der stärksten nationalen Ligen im europäischen Eishockey.
Wie viele Weltmeistertitel hat Tschechien gewonnen?
Tschechien hat sechs IIHF-Weltmeistertitel gewonnen: 1996, 1999, 2000, 2001, 2005 und 2010. Das Land teilt auch das Erbe der von der Tschechoslowakei errungenen Titel.
Wann hat Tschechien olympisches Gold im Eishockey gewonnen?
Tschechien gewann bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano, Japan, die Goldmedaille, wobei Dominik Hasek während des gesamten Turniers legendäre Leistungen zeigte.
Wer sind die größten tschechischen Eishockeyspieler?
Jaromir Jagr, Dominik Hasek, Patrik Elias, Milan Hejduk und David Pastrnak gehören zu den bekanntesten tschechischen Spielern. Jagr hält zahlreiche NHL-Scoringrekorde und spielte professionell bis weit in seine Vierziger.